{"id":113,"date":"2004-04-05T00:00:06","date_gmt":"2004-04-04T22:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/roetelbergranch.de\/?p=113"},"modified":"2019-08-14T16:35:58","modified_gmt":"2019-08-14T14:35:58","slug":"2-tages-ritt-ins-altmuehltal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=113","title":{"rendered":"2-Tages-Ritt ins Altm\u00fchltal"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Erz\u00e4hlt und erlebt von einem Greenhorn (Rolf)<\/em><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Teilnehmer<\/td><\/tr><tr><td>Nikolas: Christine<br>Naddel: Micha<br>Eckos: Karin<br>Savanna: Lisa (1. bis 3. Etappe)<br>Lady: Heidi (2. und 3. Etappe)<br>Osolemio: Yvonne (3. und 4. Etappe)<br>Nadir: Antonia (3. und 4. Etappe)<br>Fedora: Rolf<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Wie kam&#8217;s<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Suche nach einer Wanderung zu Pferde stie\u00df ich auf die Adresse der R\u00f6telbergranch&#8230;<br>&#8230;nach kurzem Email und Telefon Kontakt mit Christine fand ich mich am Freitag Abend dort ein. Obwohl unklar war, ob ich nun reiten k\u00f6nne oder nicht, wurde ich dennoch von dieser eingeschworenen Gemeinschaft gleich freundlich aufgenommen!&nbsp;<br>H\u00fcrde Nummer eins war also genommen!<br>Nun stellte sich mir die Frage, welches Pferd ich reiten w\u00fcrde. Also machte mich Christine mit Fedora, einer 6-j\u00e4hrigen Traberstute bekannt. Sie machte einen eher unscheinbaren Eindruck auf mich&#8230;(&#8230;was sich aber noch grundlegend \u00e4ndern sollte!)<br>Nach einem leckeren Abendessen, Christine hatte extra vegetarisch gekocht, sa\u00dfen wir noch eine Weile mit Dietmar und Micha zusammen, bevor wir zeitig zu Bett gingen. Schlie\u00dflich stand doch ein gr\u00f6\u00dferer Ritt an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstagvormittag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstagmorgen trafen dann Karin, Lisa und Heidi ein. Wir holten die Pferde von der Koppel und bald war alles f\u00fcr den Start gerichtet.&nbsp;<br>Um 9:30 nahmen wir die 80km lange Strecke frohen Mutes unter die Hufe. Meine ersten Gehversuche mit Fedora waren sehr angenehm. Sie hat einen raumgreifenden Schritt und war vollst\u00e4ndig gelassen unterwegs. Wir hatten traumhaftes Wetter und waren, entgegen meinen Erwartungen, in einer vollkommen flachen Landschaft unterwegs.&nbsp;<br>Bald hie\u00df es antraben, was auch gleich funktionierte. Fedora lie\u00df ich am losen Z\u00fcgel laufen und sie legte, \u00e4hnlich einer Lokomotive, immer mehr an Geschwindigkeit zu. Als der Abstand zu den Anderen schnell gr\u00f6\u00dfer wurde, kamen mir doch Zweifel an meinem Reitstil&#8230;!?&nbsp;<br>Bald fand ich jedoch heraus, wie wir ein einigerma\u00dfen ruhiges Tempo gehen konnten. Dennoch konnte Fedora ihre Rennpferdgene nie ganz verleugnen, was man ihr leicht verzeihen kann. In ruhigen Momenten stelle ich mir schon vor, wie es mit Fedora wohl auf einem Distanzritt w\u00e4re&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-114\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg07.jpg 640w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg07-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unsere erste Etappe endete an der Donau, hier trafen wir Heidi, die ihrem jungen Pferd nur die halbe Tagesstrecke zumuten wollte.<br>Zur \u00dcberquerung der Donau stand eine winzige F\u00e4hre bereit, die mit einem gr\u00f6\u00dferen Pkw voll besetzt w\u00e4re. Nun war ich doch einigerma\u00dfen gespannt. Die \u00dcberfahrt verlief jedoch v\u00f6llig entspannt, das ein oder andere Pferd schaute etwas beeindruckt, aber das war auch schon alles. Hier zeigt sich, dass die R\u00f6telberger mit der Art und Weise, wie sie mit ihren Pferden umgehen, den richtigen Weg gefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstagnachmittag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun waren wir zu sechst unterwegs. Mit Fedora war ich inzwischen recht warm geworden und mir stellte sich die Frage, ob eine Traberstute auch galoppieren kann. Sie kann!!! Auf die feinste Hilfe hin springt sie sofort an und gleitet wie eine Wolke in m\u00e4\u00dfigem Tempo dahin. Ein echtes Schl\u00fcsselerlebnis f\u00fcr mich.<br>Als wir einen kleinen Flugplatz passierten zeigten unsere Pferde wieder einmal Nervenst\u00e4rke: ein kleiner Flieger im Landeanflug kreuzte unseren Weg! Die Pferde interessierte das nicht weiter, obwohl wir das Weisse im Auge des Piloten schon sehen konnten.&nbsp;<em>(Anm.d.Hausmeisters: Solange der Pilot nicht &#8222;BANZAI&#8220; schreit, ist alles im gr\u00fcnen Bereich!)<\/em><br>Am sp\u00e4ten Nachmittag erreichten wir einen H\u00fcgelkamm hoch \u00fcber der Altm\u00fchl. Den steilen Abstieg bew\u00e4ltigten wir zu Fu\u00df, und auch das letzte St\u00fcck am Fluss entlang stiegen wir nicht mehr auf. So erreichten wir nach 40 km Wegstrecke am fr\u00fchen Abend mit fast trockenen Pferden unser Quartier. Unsere Pferde waren in gro\u00dfen Boxen mit Paddock gut untergebracht und auch wir bekamen komfortable Zimmer zugewiesen. Um den Luxus auf die Spitze zu treiben wurden wir auch noch abgeholt und in einem Gasthof mit einem B\u00fcfett \u00fcberrascht, welches unsere Erwartungen bei weitem \u00fcbertraf. Nach dem Essen wurde schnell deutlich, dass wir heute einiges geleistet hatten und auf der R\u00fcckfahrt d\u00e4mmerte die eine oder der andere schon mal hin\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck waren alle wieder frisch und munter. Die Pferde hatte Christine schon l\u00e4ngst gef\u00fcttert, das Wetter war entgegen dem Bericht noch immer super und nachdem Osolemio und Nadir mit Yvonne und Antonia eingetroffen waren konnte es weitergehen.<br>Das Altm\u00fchltal verlassend folgten wir einem meist schmalen Pfad, der uns durch Laubwald stetig bergauf f\u00fchrte. Oben erreichten wir den Teufelsfelsen und da Fedora sich wiederum v\u00f6llig unerschrocken zeigte, ritten wir bis an den Abgrund und genossen die herrliche Aussicht!<br>Weiter ging es \u00fcber Felder bis wir in ein schier endloses Waldgebiet eintauchten. Stunden sp\u00e4ter erreichten wir das Frauenh\u00e4usel wo die Pferde auf einer kleinen Koppel grasen konnten. Hier wurde Lady mit Heidi von Dietmar wieder abgeholt. Da Lisa etwas m\u00fcde war nutzte sie mit Savanna die Mitfahrgelegenheit und verabschiedete sich ebenfalls.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-115\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg10.jpg 640w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20040403roetelberg10-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die letzte Etappe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie begann nun doch mit Regen. Wasserdichte Verpackung war angesagt, wir \u00e4nderten den urspr\u00fcnglichen Plan und steuerten den heimischen Stall direkt an.&nbsp;<br>Zum Gl\u00fcck lie\u00df der Regen nach und h\u00f6rte bald ganz auf. Auf dem Weg zur Donau hinab musste ein schmaler, sehr steiler Pfad gemeistert werden. Sehr gut machten das die Pferde und auch die Reiter blieben zumeist entspannt. Unten angekommen wartete gleich das n\u00e4chste Hindernis: eine Leitplanke, die vorher nicht da war, versperrte den Weg auf die Donaubr\u00fccke. Die Schleife \u00fcber eine stark befahrene Stra\u00dfe war f\u00fcr unsere verkehrssicheren Pferde aber kein Problem.&nbsp;<br>Am anderen Flussufer durften wir dann ein Industriegebiet besichtigen. \u00dcberfl\u00fcssig zu sagen, dass unsere Pferde auch von dieser seltsamen Gel\u00e4ndeformation nicht beeindruckt waren.&nbsp;<br>Eine Schrecksekunde erlebte ich, als Fedora, ich lag bereits flach auf ihrem R\u00fccken, unter einer extrem niedrigen Eisenbahnunterf\u00fchrung zu traben begann. Das war wirklich eng!<br>Den letzten Kilometer, wiederum zu Fu\u00df, erreichten wir am Abend ersch\u00f6pft, aber gl\u00fccklich, die R\u00f6telbergranch. Nachdem die Pferde gef\u00fcttert und rundum versorgt waren, erwischte uns auf dem Weg zur Weide doch noch ein m\u00e4chtiger Platzregen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem guten Abendessen lie\u00dfen wir unsere Wanderung, insgesamt etwa 14 Stunden im Sattel, beim Stangelwirt ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck mit Dietmar wurden gleich die n\u00e4chsten Unternehmungen geplant&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erz\u00e4hlt und erlebt von einem Greenhorn (Rolf) Teilnehmer Nikolas: ChristineNaddel: MichaEckos: KarinSavanna: Lisa (1. bis 3. Etappe)Lady: Heidi (2. und 3. Etappe)Osolemio: Yvonne (3. und 4. Etappe)Nadir: Antonia (3. und 4. Etappe)Fedora: Rolf Wie kam&#8217;s? 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