{"id":154,"date":"2000-08-01T00:00:30","date_gmt":"2000-07-31T22:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/roetelbergranch.de\/?p=154"},"modified":"2019-08-14T16:59:05","modified_gmt":"2019-08-14T14:59:05","slug":"tagesritt-zum-limes-in-hienheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=154","title":{"rendered":"Tagesritt zum Limes in Hienheim"},"content":{"rendered":"\n<p><em>(erlebt und beschrieben von Heidi Loidl<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<p>In der Fr\u00fch um 8.00 Uhr ging\u2019s los:&nbsp;<br>Wir, sechs gut gelaunte Reiter st\u00e4rkten uns mit einem z\u00fcnftigen Fr\u00fchst\u00fcck. Ausreichend ges\u00e4ttigt holten wir anschlie\u00dfend unsere R\u00f6sser (normaler bayr. Ausdruck f\u00fcr Pferd)&#8230;.<br>&#8230;das Wetter war traumhaft! Was kann sch\u00f6ner sein, als gute Laune, gutes Wetter und gut ausgeruhte Pferde!<br>\u00dcber Pullach ritten wir nach Sandharlanden, um von dort aus nach Eining weiterzureiten. Es ist eine sehr sch\u00f6ne Strecke. Bis auf die &#8218;Berge&#8216;. Ich bildete mit Savana das &#8218;Schlusslicht&#8217;&#8230;&nbsp;<br>Als es dann hinter Pullach ein &#8218;Bergerl&#8216; raufging und Christine zu mir sagte, dass sie ein wenig flotter rauftraben wollen, ahnte ich Schlimmes&#8230;&nbsp;<br>&#8230;nat\u00fcrlich waren die anderen schon au\u00dfer Sichtweite und Savana warf noch kurz &#8218;Ballast&#8216; ab und&#8230;<br>&#8230;trottete weiterhin vor sich her!&nbsp;<br>Wahrscheinlich sah ich aus wie so ein Hampelm\u00e4nnchen. Aber ich brachte sie nicht einmal dazu zu traben!<br>Auf einmal spitzte Savana die Ohren! Christine kam auf Nikolas zur\u00fcck und grinste nat\u00fcrlich \u00fcber&#8217;s ganze Gesicht. Ob sie mich an oder &#8218;ausgegrinst&#8216; hat, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls wurde Savana pl\u00f6tzlich aber flott&#8230;.&nbsp;<br>Gott sei Dank!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ab diesem Zeitpunkt lief Savana wie ein Gl\u00f6ckchen. Die Strecke war traumhaft&#8230;&nbsp;<br>In Eining angelangt, ritten wir zur F\u00e4hre runter. Dort waren nat\u00fcrlich sehr viele Leute im Biergarten und F\u00e4hrbereich. Wir mussten zwar ein bisschen warten, aber den Pferden machte das nichts aus, weil sie so noch ein wenig fressen konnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Sorgenkinder Naddel und Nadir, die noch nie mit der F\u00e4hre \u00fcber die Donau geschippert wurden, nahmen wir in die Mitte und dann war alles kein Problem mehr. Es durften sogar wir alle 6 auf einmal \u00fcbersetzen. Auf der anderen Seite gut angekommen, ging es im Trab entlang der Donau gleich weiter.<br>(Anm.d. Hausmeisters: Die F\u00e4hre in Eining ist eine Seilgef\u00fchrte F\u00e4hre ohne Motor. Der Fl\u00f6\u00dfer mu\u00df also noch ein bischen arbeiten, bis die Str\u00f6mung die F\u00e4hre auf die andere Seite &#8217;schiebt&#8216;)&nbsp;<br>\u00dcber Savana war ich sehr \u00fcberrascht: Kein Grashalm interessierte mehr und ich dachte schon, das sie zu einem Traber mutiert. In den Kurven allerdings kam ein bisschen das Rodeopferd zum Vorschein (Anm. d. Hausmeisters: Deswegen Turbo-Savana!).&nbsp;<strong>Einfach spitze!<br><br><\/strong>Am Limesturm angekommen, wurden wir von Dietmar herzlichst mit einer &#8218;gscheiden&#8216; (f\u00fcr Prei\u00dfn: anst\u00e4ndigen) Brotzeit begr\u00fc\u00dft, die wir uns auch redlich verdient hatten. F\u00fcr unsere Pferde hatte er einen Platz abgesteckt&#8230;.&nbsp;<br>&#8230;pl\u00f6tzlich jedoch spitzten alle die Ohren und was kam ums Eck???<br>Ein Haflinger namens Napoleon, geritten von Michaela Kern! Sch\u00f6ne Pl\u00e4tze sind auch anderen Reitern bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider blieben wir nicht allzu lange dort, weil die Fliegen einfach zu l\u00e4stig wurden. Dar\u00fcberhinaus zogen ein paar Wolken auf, die Regen verhie\u00dfen. So ritten wir wieder zur\u00fcck. Savana war nicht mehr zu bremsen&#8230; Klar, es ging ja auch heimw\u00e4rts!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An der F\u00e4hre tummelten sich jetzt noch mehr Leute. Darunter waren auch ein paar andere Reiter. Ich glaube sie waren aus Sandharlanden. Savana war total verschwitzt und an einigen Stellen ganz wei\u00df. F\u00fcr die Kinder dort waren die Pferde nat\u00fcrlich das H\u00f6chste. Ein Mann meinte sogar, ob wir mit den Pferden beim Schwimmen waren, weil sie so nass w\u00e4ren. Er konnte gar nicht glauben, das sie so schwitzten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ging\u2019s an der Donau entlang bis nach Weltenburg. Wir sind die ganze Strecke getrabt, mit Savana habe ich zum Teil auch galoppiert. Unterwegs trafen wir einige Leute, die picknickten. Als sie uns sahen, meinten sie, ob wir nicht auch ein Pferdchen f\u00fcr sie dabei h\u00e4tten&#8230;?!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von Weltenburg aus ritten wir nach Rei\u00dfing wo wir ebenfalls Brotzeit machten. Nat\u00fcrlich musste es ca. eine halbe Stunde vor unserem Ziel, der Wirt in Rei\u00dfing, zu regnen beginnen! Der Regen tat zwar gut, aber der Wind war \u00e4u\u00dferst unangenehm. Die Pferde dampften richtig, als wir in Rei\u00dfing ankamen.&nbsp;<br>Wir brachen gegen 21.00 Uhr in unseren total durchn\u00e4ssten Sachen wieder auf. Aus den S\u00e4tteln floss das Wasser nur so raus, aber Dietmar hatte eine T\u00fcte dabei, die wir auseinander schnitten und wir zwei &#8218;Damen&#8216; (Christine und ich) uns auf die S\u00e4ttel bauten. Das war zumindest sehr praktisch, wenn es auch in keinem Reitbuch steht.&nbsp;<br>Im Gro\u00dfen und Ganzen (bis auf den Abendregen) war es, wie immer, ein sehr gelungener und wundersch\u00f6ner Tagesritt. Ich glaube, den &#8218;Pferden&#8216; hat es genauso viel Spa\u00df gemacht, wie uns Reitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Einfach ein Traum!&nbsp;<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(erlebt und beschrieben von Heidi Loidl) In der Fr\u00fch um 8.00 Uhr ging\u2019s los:&nbsp;Wir, sechs gut gelaunte Reiter st\u00e4rkten uns mit einem z\u00fcnftigen Fr\u00fchst\u00fcck. Ausreichend ges\u00e4ttigt holten wir anschlie\u00dfend unsere R\u00f6sser (normaler bayr. Ausdruck f\u00fcr Pferd)&#8230;.&#8230;das Wetter war traumhaft! 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