{"id":156,"date":"2000-05-01T00:00:21","date_gmt":"2000-04-30T22:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/roetelbergranch.de\/?p=156"},"modified":"2019-08-14T16:59:22","modified_gmt":"2019-08-14T14:59:22","slug":"tagesritt-nach-neustadt-donau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=156","title":{"rendered":"Tagesritt nach Neustadt\/Donau"},"content":{"rendered":"\n<p><em>(erlebt und beschrieben von Christine Holzenbecher)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christine Zirkl mit Laika<br>Karin Schmidbauer mit Savanna<br>Heidi Loidl mit Nora<br>Micha Hammerl mit Naddel<br>Christine mit Nikolas&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da ja die Donau aufgrund des Regenmangels in diesem Sommer Niedrigwasser hatte, nutzten wir die Gelegenheit, um an einem sonnigen Samstagmorgen nach Neustadt an die Donau zu reiten. Der Wetterbericht sagte zwar f\u00fcr Nachmittag Gewitter an, aber wir hatten ja alle unsere Regenausr\u00fcstung dabei, so dass das f\u00fcr uns kein Grund zum Daheimbleiben war. Gut gefr\u00fchst\u00fcckt und entsprechend gut gelaunt ritten wir, nachdem wir alle noch Heidis frisch lackierten Helm bewundert hatten, am fr\u00fchen Vormittag los.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Wald- und Feldwegen ging\u2019s nach Arnhofen, wo wir die B16 \u00fcberquerten. Wir lie\u00dfen Arnhofen hinter uns und steuerten Sandharlanden an, wobei die sch\u00f6nen Sandwege zu schnellerem Reiten einluden. Am Stall Bauer vorbei ritten wir nach Bad G\u00f6gging. Hier hielten wir uns entlang der Abens, in der wir auch in der N\u00e4he vom Gasthof Eisvogel etwas plantschen konnten. An den Donaud\u00e4mmen entlang ritten wir weiterhin donauaufw\u00e4rts zur Bootsanlegestelle, in die wir laut Heidi hineinreiten konnten. Dort angelangt, waren wir auch sehr schnell im Wasser, was Nikolas sichtlich genoss, denn er schlug mit den Vorderbeinen ins Wasser, bis alle rundherum nass waren. Aber da es ziemlich warm war, machte uns das nichts aus. Am gegen\u00fcberliegenden Donauufer entdeckten wir einen riesigen Kiesstrand, an dem es ganz flach ins Wasser ging. Also beschlossen wir \u00fcber die nahegelegene Br\u00fccke ans andere Ufer zu reiten. Dort waren au\u00dfer uns nur einige Camper, so dass wir den \u201eStrand\u201c ganz f\u00fcr uns alleine hatten. Mittlerweile war auch Stephan angekommen, der viele, viele Fotos mit seiner \u201eDigi\u201c schoss.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir galoppierten einige Male im Wasser auf und ab und kamen uns dabei vor, als w\u00fcrden wir irgendwo am Meer den Strand entlang galoppieren. Es machte h\u00f6llischen Spa\u00df und das Wasser spritzte nach allen Seiten! Da den Pferden das Wasser gerade mal bis zum Karpalgelenk reichte, wollten Micha und ich versuchen, noch etwas tiefer ins Wasser zu reiten, was den Pferden auch nichts ausmachte. Ich ritt mit Nikolas voraus und sp\u00fcrte pl\u00f6tzlich, wie er mit den Vorderhufen leicht einsank. Auch er blieb sofort stehen. Ok, dachte ich mir, bevor etwas passiert drehen wir lieber um, das Wasser reichte Nikolas bereits bis zum Bauch. Doch beim Wenden geschah es dann: Nikolas drehte auf der Hinterhand und verlor vermutlich aufgrund des Wasserwiderstandes das Gleichgewicht. Wir hatten keine Chance, im Zeitlupentempo tauchten wir beide bis zur Brust ins Wasser, Nikolas lag mit seinem Bauch halb auf meinem rechten Bein, aber in dem Moment, als er wieder aufstand, war ich bereits aus dem Sattel und stand neben ihm bis zum Bauch im Wasser. Nikolas blieb ganz cool und gemeinsam stapften wir ans Ufer. Das Wasser war zum Gl\u00fcck sehr warm, so dass die N\u00e4sse im ersten Moment nichts ausmachte. Das Gel\u00e4chter der anderen war nat\u00fcrlich entsprechend gro\u00df!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"426\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/dcp0892.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/dcp0892.jpg 640w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/dcp0892-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fotos werden geschossen, soweit es ging ausziehen. Das Handy war zwar auch nass, aber es funktionierte noch. Dietmar wurde alarmiert und brachte mir trockene Kleidung. Nikolas fra\u00df ganz friedlich das Gras am Ufer und ich versuchte, meine Regenkleidung, die hinten am Sattel festgebunden war, einigerma\u00dfen zu trocknen, denn in ihr stand regelrecht das Wasser. Sie war echt wasserdicht?! Wie wir so auf unseren Kleidungsboten warteten, zogen sich ziemlich dunkle Wolken \u00fcber uns zusammen, die vorausgesagten Gewitter! Wir sammelten schleunigst unsere Sachen zusammen und fl\u00fcchteten vor dem niederprasselnden Platzregen unter die riesige Donaubr\u00fccke. Einige Spazierg\u00e4nger und Radfahrer gesellten sich noch dazu. Die Pferde fingen an zu d\u00f6sen und ich zu frieren, denn die Sonne gab\u2019s nicht mehr. Stephan hatte noch eine gaaaanz h\u00fcbsche rotkarierte Decke im Auto, die er mir freundlicherweise \u00fcberlie\u00df. Zuvor bekam ich noch ein T-Shirt von Micha und eine d\u00fcnne Weste von Karin. Dank an die gro\u00dfz\u00fcgigen Spender! Ich sah aus wie ein Penner, so wie ich dastand: barfuss, nasse Hose, in die Decke geh\u00fcllt&#8230;.Stephan musste nat\u00fcrlich wieder Fotos schie\u00dfen und alle lachten \u00fcber mich! Endlich kam Dietmar mit den trockenen Klamotten, allerdings ohne Regenkleidung, so dass ich sp\u00e4ter meine nasse Regenausr\u00fcstung dr\u00fcberziehen musste. Nun finde mal einen Platz zum sich bis auf die Unterhose umzuziehen, wenn \u00fcberall Leute stehen. Unter jedem Baum au\u00dfen rum ein Radler oder Spazierg\u00e4nger, der Schutz vor dem Regen sucht. Es war nicht einfach, aber irgendwie hatte ich dann endlich trockene Sachen an, ein wunderbares Gef\u00fchl!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anm.d. Hausmeisters: Da auch ein Beschlag locker war hat Dietmar das an Ort und Stelle repariert. Tja selbst ist der Mann! Aber die Kommentare, die Dietmar zu dem Bad so abgegeben hat, die m\u00f6chte auch ich hier nicht unbedingt wiedergeben&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/neustadt20035.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-158\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/neustadt20035.jpg 800w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/neustadt20035-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/neustadt20035-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>achdem Hilfe nahte, ging es allen Beteiligten wieder ganz gut<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Lammfell, das \u00fcber dem Sattel liegt, war nat\u00fcrlich auch noch nass, so borgte ich mir die rotkarierte Decke als Sitzkissen und wir ritten Richtung Heimat, denn das Ende des Regens konnten wir nicht abwarten.&nbsp;<br>Wir gingen kaum Schritt, sondern versuchten, soweit es ging die gesamte Strecke zu traben. Wir brauchten deshalb dann auch nur 2 Std. f\u00fcr den R\u00fcckritt. Noch in Neustadt spekulierten wir dar\u00fcber, wann es zu regnen aufh\u00f6rt und Karin meinte, wenn wir daheim sind. Als wir dann kurz vor Schambach aus dem letzten Waldst\u00fcck herausritten, riss schlagartig die Wolkendecke auf und es empfing uns strahlender Sonnenschein. Karin hatte also doch wieder einmal recht!<br>Nachdem die Pferde versorgt waren, sa\u00dfen wir noch gem\u00fctlich beisammen und lachten \u00fcber Stephans Fotos, die er inzwischen schon auf CD gebrannt hatte. Es war wieder einmal ein wundersch\u00f6ner Tag und wir beschlossen, n\u00e4chstes Jahr gehen wir richtig schwimmen in der Donau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(erlebt und beschrieben von Christine Holzenbecher) Teilnehmer Christine Zirkl mit LaikaKarin Schmidbauer mit SavannaHeidi Loidl mit NoraMicha Hammerl mit NaddelChristine mit Nikolas&nbsp; Da ja die Donau aufgrund des Regenmangels in diesem Sommer Niedrigwasser hatte, nutzten wir die Gelegenheit, um an einem sonnigen Samstagmorgen nach Neustadt an die Donau zu reiten. 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