{"id":171,"date":"2004-07-28T00:00:00","date_gmt":"2004-07-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/roetelbergranch.de\/?p=171"},"modified":"2019-08-15T00:54:12","modified_gmt":"2019-08-14T22:54:12","slug":"ritt-zur-euro-cheval-offenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=171","title":{"rendered":"452km-Ritt zur Euro-Cheval in Offenburg"},"content":{"rendered":"\n<p><em>(Erlebt und beschrieben von Heidi Loidl und Karin Schmidbauer)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 09.07.04&nbsp;&#8211; Schambach-Auh\u00f6fe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den&nbsp;<strong>09.07.04&nbsp;<\/strong>ging unser 14-Tage Trip los. Unsere Gruppe bestand aus Christine H. mit Nikolas, Michaela H. mit Naddel, Karin S. mit Eckos und ich mit Nora.&nbsp;<br>Wir trafen uns um 7.00 Uhr morgens in Unterschambach. Ich glaube, wir waren alle ein wenig aufgeregt. Unsere Gep\u00e4ckst\u00fccke verfrachteten wir alle in meinem BMW, der dann so ziemlich voll war. Um 11.00 Uhr ritten wir dann los. Denn bis wir unsere Pferde geputzt, gef\u00fcttert und fertig gepackt hatten, das dauerte.<br>Als wir die ersten paar Meter unterwegs waren, ging die erste Gruscherei los, da es nach Regen aussah. Also Regenjacke anziehen. Nachdem der Tag schon damit begann, das Naddel Micha`s Fotoapparat in den Wassereimer schuppste, konnte es nur noch besser werden. Als wir in Sandharlanden den Radlweg entlang trabten, verlor Micha ein Gep\u00e4ckst\u00fcck. Als sie wieder aufstieg, was sich mit dem ganzen Gep\u00e4ck am Pferd als nicht so einfach erwies, verlor sie, als dann letztendlich doch im Sattel sa\u00df, ihr n\u00e4chsten Gep\u00e4ck, den Putzschwamm.<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich konnten wir weiter, allerdings nur f\u00fcr ein paar Meter, da dann Micha`s Futtersack locker wurde. Unter dem Reiten war dieser sehr schwer anzubringen, also musste ca. die H\u00e4lfte aus dem Sack raus und hinterlie\u00df eine kleine Br\u00f6selspur mit Kraftfutter, wie bei H\u00e4nsel und Gretel. Der Wind pfiff uns ganz sch\u00f6n um die Ohren und Christine wurde von ihrer wasserdichten Kartentasche, die sie um den Hals trug, ziemlich stranguliert. Nach all diesen kleinen Startschwierigkeiten, gings im flotten Trag Richtung Bad G\u00f6gging. Am Polder-Damm entlang nach Neustadt\/Do. zum DLRG \u2013 H\u00e4usl an der Donau, wo wir eine ca. 20 Min. lange Pause einlegten. Die Pferde und auch wir konnten uns etwas ausruhen und wir f\u00fchrten ein paar Meter. Nun gings immer an der Donau entlang, am Dorf Gaden vorbei, nach Mitterw\u00f6hr, wo uns das n\u00e4chste Hindernis bevorstand. Der Weg am Damm wurde durch eine Schafsherde versperrt, so das wir ein St\u00fcck Umweg in Kauf nehmen mussten.<br>Nun gings im Fu\u00dfmarsch durch Vohburg. Vorbei an einem Bio-\u00d6kohof, wo wir von einigen s\u00fc\u00dfen , kleinen Ponys begr\u00fc\u00dft wurden. Anschlie\u00dfend gings \u00fcber die Staufstufe. F\u00fcr Nora war das nat\u00fcrlich sehr gef\u00e4hrlich, meinte zumindest sie und rumpelte mich fast \u00fcber den Haufen.<br>Nikolas und Eckos fingen nun zu wiehern an, was hie\u00df wir sind gleich da und so war es auch. Wir putzten unsere Pferde, stellten sie auf die Koppel mit etwas Kraftfutter und mein Papi war dann auch schon da. Das Gep\u00e4ck hatte er schon in Niederw\u00f6hr abgegeben, wo wir unser ersten Quartier hatten. Dort konnten wir uns duschen und etwas kultivieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um ca. 19.00 Uhr spazierten wir in den Nachbarshof, wo das 3. Niederw\u00f6hrer Country-Fest mit den \u201eHighway Shadows\u201c und 300 geladenen G\u00e4sten stattfand. Wir hatten alle einen ziemlichen Kohldampf. Wir reiten uns in der langen Schlange vor uns ein und bekamen ein Spanferkel mit Semmel- und Kartoffelkn\u00f6del, Kartoffelsalat, Krautsalat und Semmel\/Brot. Was nat\u00fcrlich hervorragend schmeckte. Auf dem Fest sahen wir noch kurz einigen beim Bullen-Reiten zu. Dietmar war auch noch nachgekommen. Karin, Michaela und ich waren nun schon ziemlich m\u00fcde. Naja, nach unseren ca. 30-35 km langen 1-sten Etape und einem sehr wechselhaften Wetter kein Wunder. Unser n\u00e4chtliches Lager war ein B\u00fcro, wo wir uns am Fu\u00dfboden ausbreiteten, jedoch sehr sauber und gem\u00fctlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-172\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-173\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 10.07.04&nbsp;&#8211; Auh\u00f6fe-Marienheim<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wurden wir um 6.00 Uhr fr\u00fch von den nahegelegenen Kirchenglocken geweckt. Naja, so richtig schlafen konnte ich die Nacht nicht. Der Boden wurde mir mit der Zeit doch ziemlich hart. Da die ganze Nacht das Fenster offen war, h\u00f6rte man die Highway Shadows, das Tick-Tack einer Uhr und zu sp\u00e4ter Stunde noch das Schnarchen von Christine.&nbsp;<br>Um 8.00 Uhr gab\u00b4s dann ein leckeres Fr\u00fchst\u00fcck und um 9.00 Uhr fuhr uns Papi von der Fam. Wagner in Niederw\u00f6hr zur\u00fcck nach Auh\u00f6fe wo unsere Pferde standen. Wir holten Sie von der Koppel, sie wurden gef\u00fcttert, geputzt und aufgesattelt. Papi unterhielt sich noch mit Hr. Hundsdorfer und um ca. 10.00 Uhr gings weiter&#8230;<br>Erst f\u00fchrten wir noch eine Weile am Damm entlang, bis es schlie\u00dflich zu regnen anfing und es in einem flotten Trab in Richtung Ingolstadt ging. In Ingolstadt mussten wir am Bayerischen Armeemuseum vorbei, und dann wieder an der Donau entlang. Nora hatte sich auch wieder beruhigt. (Wir mussten in Ingolstadt \u00fcber eine Br\u00fccke, an deren Gel\u00e4nder Plakate hin und her wehten und Nora ziemlich aus der Ruhe brachten.) Nikolas lief im Trab auch nicht astrein, weswegen wir abstiegen und bestimmt um die 15 km weit f\u00fchrten. Ich mu\u00df sagen, das war ganz sch\u00f6n anstrengend. Also in der Bundeswehr w\u00e4ren wir bestimmt bei den Gebirgsj\u00e4gern am Besten aufgehoben.&nbsp;<br>Schlie\u00dflich kamen wir an einen Bahn\u00fcbergang, wo sich die Schranken nicht 1 mm bewegten. Man musste, so \u00e4hnlich wie bei einer Notrufs\u00e4ule, mit einem Hebel \u201eklingeln\u201c. \u201eBitte warten\u201c hie\u00df es und pfeilgrad rauschte ein Zug an uns vorbei, doch endlich \u00f6ffnete sich die Schranke. Eine halbe Stunde drauf kamen wir am n\u00e4chsten Hindernis an: Vor uns lagen Br\u00fcckengitter. Nickolas marschierte voraus, da die Gitterstangen jedoch ziemlich weit auseinander waren rutschte er mit den Hufen dazwischen. Also machten wir kehrt und gingen einen kleinen Umweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten 4 km ritten wir dann zu unserem Quartier in Marienheim bei Neuburg a.d. Donau. Wir wurden schon von einen entgegenkommenden Kutsche begr\u00fc\u00dft. Als wir im Hof ankamen, wartete der Rei\u00dfinger Wirt mit einer deftigen Brotzeit auf uns. Als wir die Pferde im Stall in ihre Boxen stellen wollten, war das f\u00fcr Naddel und Nora schrecklich. Dann durften wir sie in einen gro\u00dfen Laufstall stellen. Dort ging es durch ein ziemlich schmales T\u00fcrchen nach drau\u00dfen, Eckos und Nora dachten, sie kommen da zu zweit durch, was aber nat\u00fcrlich nicht funktionierte. Sie hatten zwar beide eine Schramme an der jeweiligen Seite, aber Gott sei Dank nicht schlimm. Nebenan im Laufstall steht ein kleines, wei\u00dfes Pony, das eigentlich ganz s\u00fc\u00df aussieht, aber Naddel konnte sich nicht wirklich damit anfreunden. Nach dem Dietmar unser Gep\u00e4ck brachte, wir unsere Zimmer und den Rest des Quartiers erkundschafteten, sah sich Christine die Strecke des n\u00e4chsten Tages an.&nbsp;<br>Ohne Einladung setzte sich ein Arbeiter aus Berlin zu uns. Anfangs gings noch, aber er hatte schon ziemlich einen sitzen. Nat\u00fcrlich redete er nur Schmarrn und zum Schlu\u00df wurde er noch b\u00f6se. Wir hatten schon Angst, da\u00df er handgreiflich w\u00fcrde. Aber nachdem er noch einen Schluck aus seiner Bierflasche genommen hatte, verschwand er wieder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001-2.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l001-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-175\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-176\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 11.07.04&nbsp;&#8211; Marienheim-Donauw\u00f6rth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das besoffen \u201eWagen-Scheidel\u201c sein Zimmer neben uns hatte, konnten wir gut schlafen. Um 7.00 Uhr machte uns Hr. Nutz ein leckeres Fr\u00fchst\u00fcck und er setzte sich mit seiner Tasse Kaffee zu uns zum Ratschen. Er erz\u00e4hlte uns, das vor ein paar Tagen aus Budapest ein Vater mit seinem Sohn bei ihm \u00fcbernachteten. Dessen Lebenstraum war es schon immer von Budapest nach Offenburg zur EuroCheval zu reiten.<br>Um 9.30 Uhr gings schlie\u00dflich weiter. Nach ein paar Metern befanden wir uns unbeabsichtigt, aber durchaus passend, auf dem Rundweg des internationalen Volkswandertags. Das hie\u00df, antraben bis zum n\u00e4chsten Wanderer und dann wieder im Schritt weiter. Da wir wiedereinmal einen \u201eoptimalen\u201c Routenvorschlag eines Ortsans\u00e4ssigen Reiters befolgten, kam es wie es kommen musste: Ein Stacheldrahtzaun der jedem Hochsicherheitstrakt zur Ehre gereicht h\u00e4tte, versperrte uns pl\u00f6tzlich den Weg. Zun\u00e4chst versuchten wir den Zaun in n\u00f6rchlicher Richtung zu umgehen, was uns aber schier unm\u00f6glich erschien. Also, die ganze Kompanie kehrt und Richtung S\u00fcden (zweiter Versuch). Dieser f\u00fchrte uns auf direktem Weg an der Kontrollstation der Wanderer vorbei. Da Karin von den m\u00e4nnlichen Kontrolleuren so fasziniert war (2 \u00e4ltere Herren mit Bierbauch und Getr\u00e4nkefa\u00df&#8217;l), stie\u00df sie aus Versehen mit dem Steigb\u00fcgel den Abfalleimer um.&nbsp;<br>Endlich wieder auf dem richtigen Weg, wollten wir laut Karte die Bahnlinie und die B16 \u00fcberqueren. Doch siehe da, es gab keine Br\u00fccke mehr, daf\u00fcr war aber eine neugebaute Stra\u00dfe vorhanden. Das kostete wieder Zeit und Nerven. Kurze Zeit sp\u00e4ter befanden wir uns wieder an der Donau, wo es flott vorw\u00e4rts ging. Derweil uns st\u00e4ndig eine Gewitterwolke folgte. Kurz nach der Staustufe bei Bertoldsheim machten wir Mittagspause und testeten mit Erfolg unseren Faltwassereimer.&nbsp;<br>Weiter gings an der Donau, bis Marxheim, wo uns eine nicht mehr vorhandene Br\u00fccke zu einem weiteren Umweg zwang. Wir \u00fcberquerten den Lech um wieder zu unserer st\u00e4ndigen Begleiterin, der Donau, zu gelangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischendurch erfreute uns der Himmel abwechselnd mit Regenschauern und Sonnenstrahlen, so das wir uns st\u00e4ndig an und auszogen und permanent irgendwie na\u00df waren.&nbsp;<br>Auf H\u00f6he Sch\u00e4fstall \u00fcberquerten wir wieder einmal die Donau und machten uns auf die letzten Kilometer zum Schie\u00dferhof.&nbsp;<br>Wir bestaunten die K\u00fche am Berg in der Ungewissheit, diesen ebenfalls bezwingen zu m\u00fcssen. Nach anstrengenden 47 km blieb uns der Berg leider nicht erspart. Hechelnd oben angelangt, lie\u00dfen wir uns ins Gras fallen und bewunderten das Panorama (La Montanara f\u00fcr das Objektiv). Auf dem noch etwas ziehenden, leicht bergauf f\u00fchrenden Weg, zu unserem Quartier, holten uns Michaela&#8217;s Eltern ein. Kurz versorgten sie uns mit Getr\u00e4nken und weiter gings.&nbsp;<br>Laut einer vorbeifahrenden Ortskundigen ( schon wieder) h\u00e4tten wir nur noch 10 Minuten, die sich jedoch als schwei\u00dftreibende 20 Minuten entpuppten. Unsere Gastgeber verfolgten unsere Qual mit dem Fernglas, erkannten unsere Notlage, so dass das Essen fertig auf dem Tisch stand (schw\u00e4bische Sp\u00e4tzle, Putenkeule, Gurkensalat mit Knoblauchso\u00dfe, Tomatensalat und als Nachspeise Erdbeercreme) Hmmmmmm&#8230;&#8230;&#8230;.. J.<br>Michaela wurde von Ihren Eltern mitgenommen, da sie die n\u00e4chsten 2 Tage in die Berufsschule musste. Wir bezogen derweilen unser nett eingerichtetes Quartier, ein Gartenh\u00e4uschen (Dusche, TV, Eckbank, alles vorhanden). Der Schlaf war sehr erholsam und auch Christine hat die Nacht ohne gr\u00f6\u00dfere Blessuren am Kopf \u00fcberstanden (extrem niedriger Dachbalken). Das ausgesprochen \u00fcppige Fr\u00fchst\u00fcck (Fr\u00fchst\u00fccksei, Kuchen, Joghurt, usw.) war sehr unterhaltsam, denn die Gro\u00dfeltern erz\u00e4hlten uns Ihre halbe Lebensgeschichte und der Opa unterstellte uns, das wir nur deshalb so gerne reiten w\u00fcrden, weil es so sch\u00f6n \u201eschaukelt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-177\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-178\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-2.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 12.07.04&nbsp;&#8211; Donauw\u00f6rth-Hausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Tortour des vorherigen Tages marschierten wir am Golfplatz entlang Richtung Donauw\u00f6rth. Die Teerstra\u00dfen in Donauw\u00f6rth gingen auf und ab, vorbei an Autos, Bussen und Markisen und das mit 2 Handpferden, da Michaela die Schulbank dr\u00fccken musste. Von weitem h\u00f6rten und sahen wir einen Hubschrauber der sich unaufhaltsam uns n\u00e4herte. Kurz drauf rauschte ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht an uns vorbei. Einige Meter weiter, landete der \u201eChristopher 32\u201c auf einer Wiese, an der unsere Pferdchen trotz noch rotierender Propeller, problemlos vorbeimarschierten. Nach diesen anstrengenden 10 km durch ganz Donauw\u00f6rth, gings im flotten Trab weiter. Wir suchten unsere Altbekannte Freundin, die Donau, an deren Dammfu\u00df wir schnell vorw\u00e4rts kamen. Durch \u201e\u00fcbereifrige\u201c Stadtarbeiter wurden wir kurzfristig gestoppt, lie\u00dfen uns \u00fcber das Reitverbot belehren und da deren Chef nicht anwesend war, setzten wir unsere Reise fort. Wir erprobten unsere Ausrede: \u201eWir sind nicht von hier\u201c, was auch funktionierte und jederzeit neu angewendet werden kann. Karin trabte mit ihrem \u201eHengst\u201c Eckos auf dem Damm voran, als sich pl\u00f6tzlich ein im Weg liegender Ast, als ca. 50 cm lange, braun-schwarze Schlange herausstellte. Eckos zeigte keinerlei Reaktion, als sich die Schlange aufb\u00e4umte und unter seine Hufe geriet. Davon unber\u00fchrt f\u00fchrte unser Weg durch ein W\u00e4ldchen mit einem nebenherflie\u00dfenden B\u00e4chlein. Diese romantische Idylle wurde durch 2 auffliegende \u201eKampfenten\u201c gest\u00f6rt. Nora und Naddel sprangen zur Seite in Richtung Baum, beruhigten sich aber gleich wieder. Die beiden Reitponys weigerten sich, auf dem \u201eNew Forest Pony Hof\u201c nebeneinander in 2 Boxen zu stehen, ohne ihre besch\u00fctzenden Wallache. Also kamen alle 4 in einen Laufstall. Abends duschten wir uns und genossen die Ruhe im nahegelegenen Biergarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-181\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-182\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-1.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 13.07.04&nbsp;&#8211; Hausen-H\u00fcrben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste morgen begann mit einem Adrenalin-Kick. Christine ging in den Laufstall, um die Pferde zu f\u00fcttern, als einer der Herren Nora zwickte und diese in ihrer Panik Christine \u00fcberrumpelte, so das sie unter Nora`s Hufe geriet. In sekundenschnelle bildete sich auf ihrem linken Handr\u00fccken eine Beule von der gr\u00f6\u00dfe einer Walnu\u00df. Unsere Gastgeberin brachte f\u00fcr Christine ein Mittel (Thensolvat) das eigentlich f\u00fcr Pferde ist, beim Menschen aber genauso wirkt. Christine bekam noch einen Verband dr\u00fcber und dann mu\u00dften wir auch schon weiter.&nbsp;<br>Heute durfte ich auf Naddel reiten, damit Noras Satteldruck-Stelle etwas geschont wurde. Der Tag verlief sonst ziemlich ruhig. Abends kamen wir bei unserer Gastgeberin, einer Tierkommunikatorin an. Sie erz\u00e4hlte uns einige, interessante Dinge, wie z.B. das im Endeffekt jeder die Gabe in sich hat, mit der Seele der Tiere zu sprechen. Sie erkl\u00e4rte uns, das die Naturv\u00f6lker diese Gabe immer noch haben und wir nur \u201eblockiert\u201c sind, man anhand von Fotos mit der Seele des Tieres sprechen kann und man diese Gabe auf einen Tag erlernen kann. Naja, ob wir das ganze glauben sollen, wissen wir ehrlich gesagt nicht so recht.&nbsp;<br>Nach dieser Unterhaltung, war inzwischen Fam. Hammerl eingetroffen und wir fuhren zu 6 ter im Auto in die nahgelegene Ortschaft, wo unser Nachtquartier war. Trotz \u201e Navi\u201c im Auto war das Gasthaus \u201eZur Kanne\u201c nicht so leicht ausfindig zu machen. Wir fragten bestimmt 5 Personen nach dem Weg und ich glaub die Innenstadt bestand aus einer einzigen Einbahnstra\u00dfe. Nach ca. \u00bd Std. hatten wir unser Ziel gefunden. Wir duschten uns gleich und Rudi nahm unser Gep\u00e4ck wieder mit und fuhr zur n\u00e4chsten Station. In der Wirtschaft erwartete uns schon eine etwas \u00e4ltere Dame, die uns schon ganz herzlich begr\u00fc\u00dfte und darauf bestand bei ihr zu essen. Nat\u00fcrlich erz\u00e4hlte sie uns ebenfalls ihre halbe Lebensgeschichte unter Z\u00e4hneklappern und mit einem Slang, den wir fast nicht verstanden. Das Essen war zwar reichlich und gut, aber den Draht in meinem Kartoffelsalat h\u00e4tte es nicht unbedingt gebraucht. In den 2 Doppelzimmern schliefen wir ganz gut und auch das Fr\u00fchst\u00fcck war sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-183\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-2.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-184\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 14.07.04&nbsp;&#8211; H\u00fcrben-Ettlenschie\u00df<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir morgens unser Pferde von der Koppel holten, mussten wir an einer Auto-Werkstatt vorbei, hinter der uns am Tag davor schon 2 Haflinger begr\u00fc\u00dften. Es kam ein sehr netter, junger Mann zu uns und kamen mit ihm ins Gespr\u00e4ch. Christine lie\u00df sich von ihm einen Weg durchs Lonsee-Tal zeigen, den er mit seiner Kutsche auch \u00f6fter f\u00e4hrt. Die erste Stunde begleitet er uns mit seinem Rad und Sch\u00e4ferhund. Und seine Werkstatt sperrte er einfach \u201egschwind\u201c zu. Als es durch einen Trampelpfad der Berg hinunter ging, lief sein Hund noch ein St\u00fcckchen mit. Nun ging es an der ziemlich ausgetrockneten Lonsee entlang, an K\u00fchen auf der Weide und ein paar H\u00f6hlen.&nbsp;<br>Da wir sonniges Wetter hatten und flott dahintrabten, kamen wir ganz sch\u00f6n ins schwitzen. Die letzten Kilometer marschierten wir dann. Als wir an einer Koppel vorbeikamen, markierte Eckos einen Hengst, um seine Stuten vor dem Araber-Hengst zu verteidigen. Endlich auf unserem Bauernhof in Ettlenschie\u00df eingetroffen dachten wir an nichts b\u00f6ses. Die Pferde wurden versorgt und kamen auf eine Koppel etwas au\u00dferhalb der Ortschaft. Anschlie\u00dfen sahen wir uns noch die Pferde unserer Gastgeberin an und fuhren dann wieder zu unserem Nachtquartier&#8230;<br>&#8230;Im Hausgang stank es nach Kuhstall, als w\u00fcrde man direkt drin stehen. Dann gings in den 1. Stock, da unten die Schwiegereltern wohnten. Unser Gep\u00e4ck war schon da, wir konnten uns aber nicht duschen, da nur bei den Schwiegereltern ein Bad war. In der K\u00fcche wurden also H\u00e4nde gewaschen, Z\u00e4hne geputzt, abgesp\u00fclt und was wei\u00df ich noch was alles gemacht. Zum Abendessen bestellten wir uns Pizza. Mehr oder weniger genussvoll verspeisten wir diese. Mit unseren Isomatten versuchten wir den dreckigen Wohnzimmerboden weitestgehend abzudecken, damit unsere Schlafs\u00e4cke nicht so dreckig werden.&nbsp;<strong>Die Nacht verlief ziemlich unruhig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Anm. des Hausmeisters:<br>Warum? Seit wann macht Dreck Krach?<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-185\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l006.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-186\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l006.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l006-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"639\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-187\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-1.jpg 639w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-1-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 15.07.04&nbsp;&#8211; Ettlenschie\u00df-Heroldstatt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen entdeckte Michaela einen schwarzen K\u00e4fer, der aus ihrem T-Shirt flitzte. Die verschimmelte Nektarine, die toten Fliegen und der herumliegende Mais waren ekelhaft. Mein Fr\u00fchst\u00fcck viel etwas magerer als sonst aus, da das Gedeck ebenfalls nicht so sauber war. Schnellstens holten wir unsere Pferde, die sich in der Koppel bei dem hohen Gras, recht gut erholt hatten.&nbsp;<br>Die ersten Meter marschierten wir und kamen ganz schon ins Schwitzen, was jedoch nicht so tragisch war, da wir vom Vortag ja noch dreckig und speckig waren. Der Weg f\u00fchrte uns durch ein langes Tal, aber auch \u00fcber ein paar Berge, was unsere \u201eSchienbeine\u201c ziemlich beanspruchte. Mittlerweile sind wir aber schon etwas durchtrainiert, ab und zu mal ein ziehen, aber das war `s dann auch schon. Auf einigen H\u00fcgeln standen gro\u00dfe Windr\u00e4der, wir sahen viele Pferdekoppeln und die Gegend war wundersch\u00f6n. Die Autokennzeichen waren f\u00fcr mich jetzt schon unbekannt. Los gings ja mit KEH \/ IN \/ EI, dann gings weiter mit DON (Donauw\u00f6rth) + DLG (Dillingen), HDH (Heidenheim) + UL (Ulm) und nun sind wir bei RT (Reutlingen). Den ganzen Tag lang freuten wir uns schon auf das n\u00e4chste Quartier, das Landhotel \u201eWiesenhof\u201c in Heroldstatt.&nbsp;<br>In Heroldstatt, in der schw\u00e4bischen Alb, angelangt, wurden wir herzlichst begr\u00fc\u00dft. Der Reitstall war sehr gepflegt, mit einigen Pferden, aber es waren nicht alle Boxen belegt. Der P\u00e4chter des Stalls, Hr Horvat, war total nett. Er war ganz interessiert an den S\u00e4tteln, Reithalfter und \u00fcberhaupt an der ganzen Ausr\u00fcstung. Unser Gep\u00e4ck war schon vor Ort, da es uns von unserer vorherigen Gastgeberin freundlicherweise gegen eine kleine Bezahlung nachgefahren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anm. d. Hausmeisters: Keine Angst vorm Dreck gehabt&#8230;!? (Sorry, das musste raus!)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Man kann sich gar nicht vorstellen, wie gut eine Dusche und etwas frisches zum Anziehen ist. Unsere Pferde standen die Nacht \u00fcber in den Boxen, die \u00fcbrigens vom Gstaltmayr aus Neustadt\/Do. waren. Abends setzten wir uns ins Hotel-Restaurant. Alles war mit viel Holz, ein Kachelofen und man f\u00fchlte sich wohl. Auf unser Abendessen freuten wir uns schon, da wir etwas hungrig waren. Ich mu\u00df sagen, Karin`s Gericht und meines waren ausreichend. Michaela`s und Christines Gericht, sie hatten beide dasselbe, lie\u00df zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ein Riesenteller und ein kleines St\u00fcckchen Putenkeule in der Mitte, also ziemlich mager. In unserem 4 rer Zimmer legten sich Karin und Michaela aufs Bett, w\u00e4hrend Christine und ich es uns auf der Schlafcouch gem\u00fctlich machten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-188\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-1.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-189\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-2.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"607\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-190\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010.jpg 607w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010-300x230.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 607px) 100vw, 607px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 16.07.04&nbsp;&#8211; Tag Pause in Heroldstatt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten morgen gab es ein Fr\u00fchst\u00fccksbuffet mit M\u00fcsli, frischer Milch, K\u00e4se, Wurst, Semmeln usw. Heute war unser 1. Pausentag nach den ersten 7 Reittagen. Im Zimmer suchte sich jeder eine Besch\u00e4ftigung. Entweder Lesen, TV schauen oder Kartenspielen. Michaela meinte dann, sie schaut schnell in den Stall nach den Pferden. Nach ca. 1 Std. sahen Karin und ich mal nach wo sie denn bleibt. Unsere Pferde standen auf der Koppel und Michaela sa\u00df nat\u00fcrlich schon wieder auf`m Pferd. Eigentlich fragte sie beim Reitlehrer nur nach, ob das Schulpferd \u201eSandro\u201c heute nicht bewegt wird und kurz drauf stand das gesattelte Pferd in der Halle und er gab ihr eine Reitstunde oder so was \u00e4hnliches.&nbsp;<br>Nachmittags sahen wir uns die \u201eSontheimer H\u00f6hle\u201c an. In der H\u00f6hle leben ca. 300 Flederm\u00e4use aus 6 verschiedenen Arte, wie sahen noch ein paar Tropfsteine und es ging ca. 34 Meter in die kalte Tiefe der H\u00f6hle, wo uns ziemlich fror. Zu Mittag g\u00f6nnten wir uns eine Gulaschsuppe und gingen dann zu Fu\u00df, damit wir nicht aus der \u00dcbung kamen, wieder zur\u00fcck zum Hotel. Wir trafen Hr. Horvat an, der meinte, wir h\u00e4tten ihn ruhig anrufen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tte er uns wieder von der H\u00f6hle abgeholt, denn hingebracht hatte er uns auch. Christine und Michaela zogen sich um um und durften die beiden Stuten \u201eVirgina\u201c und \u201ePrinzess\u201c ausprobieren. Sie ritten ca. 1 \u00bd Std. und kamen ganz sch\u00f6n ins schwitzen. Hr. Horvat machte das ganze sichtlich Spa\u00df. Er fragte uns, wie denn das Essen sei und erz\u00e4hlten im eben, das es bei 2 Gerichten etwas \u00fcppiger h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Dann war er kurz verschwunden und meinte sp\u00e4ter, wir sollten doch heute noch mal zum Abendessen in Hotel-Restaurant gehen und ihm am n\u00e4chsten Tag berichten ob`s nun gepasst hat. Und tats\u00e4chlich, die Portionen vielen dieses mal etwas gr\u00f6\u00dfer aus, nachdem der Ober meinte, wenn uns was nicht passt, dann sollten wir es doch ihm pers\u00f6nlich sagen. Durchs Restaurant konnte man durch eine Glaswand in die Reithalle schauen, wo pl\u00f6tzlich ein Pferd rumtobte. Hr. Horvat jagte es ein wenig herum und wir winkten ihm. Kurz drauf setzte er sich zu uns und wir ratschten bestimmt noch 1 1\/2 Std. lang. Vom Ober bekam jede von uns ein Glas Rotwein, Hr. Horvat allerdings nicht. Anscheinend m\u00f6gen sich die beiden nicht so recht. Die n\u00e4chste Nacht tauschte ich mit Karin, die dann auf der Couch schlief.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l011.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-192\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l011.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l011-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 17.07.04&nbsp;&#8211; Heroldstatt-\u00d6denwaldstetten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Fr\u00fchst\u00fcck viel noch etwas \u00fcppiger aus und wir machten noch ein sch\u00f6nes Abschlussfoto mit dem supernetten Hr. Horvat. Es wurde ein sehr hei\u00dfer Tag. Gut das wir einige Strecken im Wald zur\u00fccklegten, da dort die Bremsen nicht so schlimm waren. Es ging immer bergauf und bergab&#8230;<br>In einer Ortschaft hielten wir kurz an und fragten bei einer Frau, ob sie f\u00fcr die Pferde etwas Wasser hat. Sie selbst hatte ebenfalls 2 Pferde und brachte uns auch gleich etwas zu trinken. Mittags kamen wir in ein Gewitter. Die Abk\u00fchlung tat uns allen gut. Nicht ganz einfach zu meistern war ein, durch den Gewitterregen aufgeweichter Hang, den wir hinunterreiten mussten.&nbsp;<br>Michaelas Papa war schon in unserem Quartier. Wir und unsere Pferde marschierten in einem Tal entlang, wo die Luft nur so stand. Alle waren klitschna\u00df! (Mal abgesehen davon, das wir das eigentlich immer waren, egal ob vom Regen oder vom Schwitzen.)&nbsp;<br>Wir ritten durch ein kleines Dorf mit einem Bach, in den wir uns am liebsten mit samt unseren R\u00f6sslein reingelegt h\u00e4tten. Auf der rechten Bergseite sahen wir in der Ferne wei\u00dfe \u201eGoa\u00dfen\u201c rumkraxeln und etwas unterhalb auf den Wiesen K\u00fche. Es war also sehr idyllisch. Nun gings mal wieder den Berg hinauf, aber schon in Serpentinen.&nbsp;<br>Auf der Hochebene angelangt, unterhielt uns Michaela mit ihrem Gesang, was ich ganz nett fand. Die Hofk\u00e4serei war nur noch ein paar Kilometer entfernt. Rundherum waren Wiesen, auf denen K\u00e4lber standen, die von uns ganz fasziniert waren. Wir versorgten die Pferde und spr\u00fchten sie noch mal mit dem Bremsenmittel ein, denn die Biester waren bei dem sch\u00f6nen Wetter sehr ekelhaft.&nbsp;<br>Anschlie\u00dfend quartierten wir uns ins Gartenh\u00e4uschen ein, das zwar etwas eng, aber sehr gem\u00fctlich war. Nachdem wir uns alle wieder kultiviert hatten, sa\u00dfen wir vorm H\u00e4uschen, genossen die sch\u00f6ne Aussicht auf die Kuhweiden, sahen den jungen, spielenden, herumflitzenden Katzen um uns herum zu und spielten Karten (Romme\u00b4).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"573\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-194\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-3.jpg 573w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-3-300x243.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 573px) 100vw, 573px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l008.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-195\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l008.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l008-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 18.07.04&nbsp;&#8211; Pause in \u00d6denwaldstetten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den Stockbetten schliefen wir alle sehr gut, bis auf Rudi, der \u00fcbernachtete in seinem Mondeo. Das morgendliche Fr\u00fchst\u00fcck fand vorm Haus statt. Mit frischem K\u00e4se, Kuhmilch und M\u00fcsli. Nat\u00fcrlich alles Bio- und \u00d6ko. Sehr intensiv, vor allem die Kuhmilch, schmeckt irgendwie ganz anders.&nbsp;<em>(Anm.d.Hausmeisters: Jede Milch schmeckt gigantisch, wenn sie noch nicht in einem Edelstahltank war und auch nicht durch eine Molkerei gejagt wurde!)<\/em><br>Vormittags machte dann jeder was anderes, lesen, Bericht schreiben. Zum Mittagessen fuhren wir ins Nachbardorf, wo eine 1100 Jahrfeier bzw. \u201eEglinger-Dorfhack\u201c stattfand. Was uns auffiel, jedes Dorf hat ein Rathaus und ein Bachhaus.&nbsp;<br>Da es recht hei\u00df war an unserem 2. Pausentag, holten wir uns nur einen Kuchen bzw. Waffeln mit einem Milch-Shake. Anschlie\u00dfend fuhren wir nach Marbach ins Landesgest\u00fct. Das war sehr interessant, denn die Stuten mit den Fohlen standen drau\u00dfen, die Hengste alle im Stall und weit und breit war kein Personal zu sehen. Man konnte in fast jeden Stall reinspazieren.&nbsp;<br>Also ehrlich gesagt \u201eHengst\u201c m\u00f6chte ich keiner sein. Karin machte dann ein Vergleichsfoto von so einem riesigen Hengst im Hintergrund und ich als \u201eZwerg\u201c im Vordergrund. Lady h\u00e4tte wahrscheinlich unten durchwuseln k\u00f6nne, so gro\u00df waren diese Pferde. Michaela h\u00e4tten wir am Besten im Araber-Stall lassen sollen, so begeistert wie sie war. Die Anlage war riesig und im Stall gegen\u00fcber von der Stra\u00dfe standen \u201eSchwarzw\u00e4lder\u201c. Solche Pferde hatte ich auch noch nie gesehen. Die haben eine M\u00e4hne, da kann man sich drunter verstecken.&nbsp;<br>Da sich Rudi in der Gegend ja schon super auskannte, fuhren wir nach M\u00fcnsingen zum Eisessen. Abends kochten wir uns Nudeln, nat\u00fcrlich alles Bio, mit unserer Stark\u00f6chin Michaela H., die zwar das Wasser aufsetzte, na ja und den Rest erledigte dann auch der \u201eRest\u201c (Karin, Christine, Heidi). Nach den 2 kg Nudeln mit So\u00dfe waren wir ziemlich satt, erledigten noch den Abwasch in unserer kleinen Einbauk\u00fcche und spielten zu viert wieder einmal Karten. Christine las in Karin&#8217;s Buch und drau\u00dfen gewitterte es.&nbsp;<br>Was f\u00fcr die 6 anderen Wanderreiter die ca. 25 km von \u00d6denwaldstetten ihren Stall hatten, nicht so gut bekam.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wieder eine launige Anmerkung eures Hausmeisters: <\/em><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><em>Welche&nbsp;anderen 6 Wanderreiter?<\/em><\/li><li><em>Wieso&nbsp;25km entfernt einen Stall?<\/em><\/li><li><em>&#8230;und&nbsp;warum&nbsp;bekam es denen schlecht?<\/em><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><em>Bitte redet mit uns!&nbsp;<br>Erz\u00e4hlt uns mehr von den 6 Ghost-Riders, die hier einfach so auftauchen und dann wieder im Nebel der Unendlichkeit verschwinden&#8230;<br>Wir bef\u00fcrchten das Schlimmste f\u00fcr die Sechs!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Ernst M\u00e4dels, waren da so tolle Kerle dabei, da\u00df man die einfach nicht aus dem Kopf bekam? (So wie das aussieht, darf ich nach diesem Kommentar l\u00e4ngere Zeit nur noch mit Verkleidung inkognito auf den Hof&#8230;)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montag, 19.07.04&nbsp;&#8211; \u00d6denwaldstetten-Boll<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am morgen hie\u00df es wieder \u201eselbst versorgen.\u201c Mit unseren \u201eMitessern\u201c den Hofkatzen. Nora wurde als Handpferd von Michaela mitgenommen um ihre Druckstellen zu schonen. Das hie\u00df f\u00fcr mich ebenfalls noch ein Pausentag, was mir auch ganz gut tat. Die M\u00e4dels versorgten ihre Ponys, w\u00e4hrenddessen ich den Fr\u00fchst\u00fcckstisch aufr\u00e4umte und das H\u00e4uschen f\u00fcr den Aufbruch klarschiff machte.&nbsp;<br>Wir starteten ziemlich fr\u00fch, da der Tag sehr hei\u00df wurde. In der Weiter sahen Rudi und ich unsere tapfere Truppe verschwinden und fuhren zum n\u00e4chsten Quartier, das ca. 40 km entfernt war. Wir lieferten das Gep\u00e4ck ab und beschlossen, die Burg \u201eHohenzollern\u201c in Hechingen zu besichtigen. Was sich wirklich gelohnt hat. Nach diesem Ausflug versuchten wir ca. 1 Stunde lang unseren \u201eTrupp\u201c zu finden. Als sich auf der Stra\u00dfe eine lange Schlange bildete und nach der Kurve ein roter Schweif hin und her wedelte hatten wir sie gefunden. Die kleine St\u00e4rkung mit Wurstsemmeln und etwas \u201eNervennahrung\u201c tat ihnen ganz gut.&nbsp;<br>Sie brauchten noch ca. 1 Stunde bis zum Quartier. In der Zwischenzeit fuhren Rudi und ich nach Bisingen zu der Firma \u201eLoesdau Pferdesport\u201c, was die n\u00e4chste Ortschaft nach Hechingen war. Dort st\u00f6berten wir ein wenig, fuhren schlie\u00dflich zum Hof auf dem die Pferde untergebracht wurden und warteten auf die Ankunft unserer \u201etapferen Krieger\u201c, die dann auch schon innerhalb von 5 Minuten kamen.&nbsp;<br>Die Pferde wurden versorgt. Nach dem Abwaschen auf dem Sand- und S\u00e4gemehlplatz sahen sie aus wie panierte Schnitzel, weil sich jedes Pferd ein paarmal w\u00e4lzte. Die Gastgeber vom Hof waren total nett und wir unterhielten uns noch eine Zeit lang mit ihnen, w\u00e4hrenddessen ihre Hunde und 2 Labrador-Welpen unsere Streicheleinheiten genossen. Rudi fuhr uns noch zwei Stra\u00dfen weiter ins Gasthaus, er und Michaela jedoch fuhren nach Hause, da Micha am n\u00e4chsten Tag noch mal in die Schule musste. Danach sollte dann auch Brigitte (Mensch), Dietmar (Mensch), Manuela (Mensch), Fedora (Pferd), Savanna (Pferd) und Lady (Pferd) nachkommen.<br>Ach ja, was ich noch fast vergessen h\u00e4tte: Mein Papa rief in der Fr\u00fch auf Karins Handy an und meinte, das er von meinem Handy einen Anruf drauf hat, was denn los sei. Ich sagte jedoch, da\u00df dies nicht sein kann, weil ich mein Handy zu Hause w\u00e4re, Mama und mein Bruder Stefan es also benutzen.&nbsp;<br>Tja, das kam ihm dann auch in den Sinn und fragte dann nat\u00fcrlich nach wie es uns geht und ob er uns schon holen mu\u00df. Rudi und Karin meinten, das es nur ein Vowand war, um mich anrufen zu k\u00f6nnen. Nun sind wir schon bei dem KFZ-Kennzeichen (BL + SIG + T\u00dc) Balingen, Sigmaringen, T\u00fcbingen).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anmerkung eures Hausmeisters: <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Jaja, der Rudi&#8230;<br>Als kampf- und katastrophenerprobter Vater wei\u00df auch er, wie man von seiner Tochter etwas erfahren kann, ohne gleich mit Nervfaktor 100 gekennzeichnet zu werden.<br>V\u00e4ter sind so, liebe Heidi! Eigentlich ist das doch ein tolles Gef\u00fchl, da\u00df da noch jemand ist, der sofort da w\u00e4re, w\u00fcrde man ihn brauchen, was aber nat\u00fcrlich niemals nicht der Fall sein wird! ;-)=)<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-196\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-4.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-4-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption>Ja wo laufen sie denn?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 20.07.04&nbsp;&#8211; Boll-Stockbrunnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten morgen ging`s wieder fr\u00fch weiter. Unser Fr\u00fchst\u00fcck war mal wieder spitze, bis auf die Musik, denn Roy Black mit &#8222;Sch\u00f6n ist es, auf der Welt zu sein&#8220; war eher nicht unser Musikgeschmack, aber egal. Da unser Gasthaus nur 2 Stra\u00dfen weit vom &#8222;Reiterhof im Winkel&#8220; entfernt war, packten wir unsere Taschen und marschierten los.&nbsp;<br>Ich ritt mal wieder auf Naddel, da Michaela in der Schule war und es Nora ganz gut tat. Nat\u00fcrlich gings mal wieder ziemlich bergig weiter und wir waren vom Schwitzen schnell wieder klitschna\u00df. Im flotten Trab entfernten wir uns von der Burg &#8222;Hohenzollern&#8220; bei Hechingen.&nbsp;<br>Pl\u00f6tzlich standen wir vor einem sehr steilen Abstieg, an dem auch kein Weg ersichtlich war. Karin meinte, da\u00df wir da nie heil runterkommen und somit nahmen wir einen Umweg von ca. 4 km in Kauf. Da hier in der Gegend viele Bullen auf Weiden stehen, mussten wir auch an einigen vorbei. Die Bullen sahen uns an, als h\u00e4tten sie noch nie ein Pferd gesehen und fingen an uns im Trab den Zaun entlang zu begleiten, was f\u00fcr Nora und Naddel schrecklich war. Aber wir bekamen unsere kurz losgaloppierenden Pferde sofort wieder in Griff. Doch zu fast jeder Kuh wurde nun etwas mehr Abstand gehalten.&nbsp;<br>Anfangs war das Wetter etwas bew\u00f6lkt, aber zum Nachmittag hin wurde es dann doch sonnig. Es ging es oft bergauf und bergab. Zum Abend hin und unser Ziel schon fast erreicht, schien der Planet ganz sch\u00f6n stark. In Oberndorf lie\u00dfen wir die Pferde an einem Brunnen saufen und ein Einheimischer meinte, das vor kurzer Zeit schon Wanderreiter da waren, und wir bestimmt nach Stockbrunnen wollen. Er erkl\u00e4rte uns kurz den Weg und meinte, soweit ist`s nicht mehr.&nbsp;<br>Somit ging`s wieder weiter und uns erwartete ein Berg, was auch sonst, f\u00fcr den wir bestimmt ne \u00be Std. brauchten. Und das auf einer Teerstra\u00dfe!. Auf der Hochebene angelangt, triefend vor Schwei\u00df, konnten wir zu den Serpentinen schauen, die wir zuvor heraufgekommen sind. Nun gings noch ein St\u00fcck mit leichten Erhebungen bis zum Reitstall.&nbsp;<br>Uns erwartete eine \u00e4ltere Frau, ziemlich klein, mit x-Beinen und einem Frauenbart. Das ziemlich extrem. Aber die Frau ist ein herzensguter Mensch. Sie selbst hat den Hof nur gepachtet und z\u00fcchtet Araber, die wir uns auch sofort ansehen durften.&nbsp;<br>Bald kamen dann Rudi, Brigitte, Michaela und Savanna. Die nette Frau fuhr mit zu unserem Hotel und nahm Christine wieder mit zum Hof. Dort wartete sie dann auf Dietmar, Manuela, Fedora und Lady. Da wir ja nun schon ziemlich lange unterwegs waren, sahen wir ein wenig fertig aus und auch nervlich wurde es schon etwas kritisch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-198\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-1.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 21.07.04&nbsp;&#8211; Stockbrunnen-Barthleshof<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten morgen sa\u00dfen wir alle auf der Terrasse am reich gedeckten Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Christine sah noch ziemliche m\u00fcde aus, da sie erst um 24.00 Uhr in Bett kam. Vom Hotel fuhr uns jemand zu dem Hof, wo schon mein kleiner schwarzer Kugelblitz auf mich wartete. Ich freute mich sehr, da\u00df sie jetzt auch dabei sein konnte. Wir machten alles startklar, Brigitte ritt nun auf Nora und Manuela auf Savanna. Gott sei Dank ging es etwas flacher dahin, denn die Sonne war in der Fr\u00fch schon wie in der W\u00fcste. Rudi, unser Begleitfahrzeug, trafen wir ab und zu. Wir machten meist kurz Pause in der wir von ihm mit k\u00fchlen Getr\u00e4nken und Nervennahrung versorgt wurden.&nbsp;<br>Heute gings nat\u00fcrlich wieder eine Teerstra\u00dfe den Berg hinunter bei einer Steigung von 18%. Endlich im Tal angelangt, kamen wir in ein kleines D\u00f6rfchen namens &#8222;Schilchtau&#8220; wo ein Bach durchfloss. Auf einem schmalen Str\u00e4\u00dflein mit Kopfsteinpflaster sahen wir sch\u00f6ne Fachwerkh\u00e4user. Auf einer Bank sa\u00df ein Penner, von dem ich dachte, er wird von dem Hufgeklapper wach. Aber ich t\u00e4uschte mich. In diesem Tal verlief eine Bundesstra\u00dfe und die Eisenbahn, an der wir auf einem Trampelpfad eine zeitlang entlang ritten.&nbsp;<br>An einer Koppel mit Eseln vorbei, denen anscheinend unsere Stuten sehr gefielen, da sie gar nicht mehr aufh\u00f6rten zu wiehern&#8230;<br>Es ging wieder in Serpentinen den Berg hinauf. Die Sonne knallte von oben herunter. Dieses mal ritten wir aber und den Pferden tropfte der Schwei\u00df hinunter. Kaum waren wir oben angelang, gings kurz darauf einen Waldweg, etwas versperrt durch Steine und \u00c4ste, wieder runter.&nbsp;<br>Ehe wir uns versahen, konnten wir unser Quartier schon sehen. Zuerst bekamen alle Pferde eine Dusche und zu meiner Verwunderung hielten sich alle ziemlich ruhig. Ich glaube, die haben das genossen. Anschlie\u00dfend brachten wir sie kurz auf den Sand-Reitplatz und sofort legten sich alle R\u00f6sser hin. Sie sahen wieder aus, wie panierte Schnitzel.&nbsp;<br>Die Pferde auf ihre Stallboxen verteilt und mit Heu versorgt gingen wir zum Duschen und danach zum Essen. Gleich oberhalb des Bauernhauses mit unseren Ferienwohnungen, stand ein etwas gr\u00f6\u00dferes Holzh\u00e4uschen mit &#8222;Biergarten&#8220;, wo wir es uns bequem machten. Bis auf ein paar nervige Wespen. Karin machte sich als Kammerj\u00e4ger alle Ehre und t\u00f6tete 4 St\u00fcck.&nbsp;<br>Nach dem Essen gingen Michaela und ich noch mal in den Stall und f\u00fctterten die Pferde. Nora stand in einer Box, an der die Stallgasse vorbei ging und somit das monstr\u00f6se, furchterregende H\u00e4ngebauchschwein namens \u201eFerdinand\u201c an ihr vorbeimarschierte. So dass sich Nora nich an ihren Fresstrog traute. Schlie\u00dflich tauschten wir mit Lady`s Box und dann war wieder Ruhe im Stall. Ferdinand suchte sich wieder sein Schlafgemach im Heuhaufen, wo man nur eine Seite seines Hinterteils sehen konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-199\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002-1.jpg 652w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l002-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-200\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-3.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-3-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 22.07.04&nbsp;&#8211; Barthleshof-Sch\u00e4nzlehof<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht war einigerma\u00dfen ruhig, bis auf das schreiende &#8222;Bummerl&#8220; (f\u00fcr Nichtbayern: Jungstier) im Stall. Unser Fr\u00fchst\u00fcck war hervorragend, im Gegensatz zu unserem steilen Aufstieg der ca. 1 Stunde lang dauerte. Michaela marschierte mit Naddel und Nora als Handpferd voraus. F\u00fcr sie war es am h\u00e4rtesten, denn die Nachfolgenden hielten sich an den Schweifen des vorherigen Pferdes fest und lie\u00dfen sich mit hinauf ziehen.&nbsp;<br>Endlich oben angelangt machten wir ca. \u00bd Std. Pause. Schlie\u00dflich entschieden wir uns f\u00fcr den Weg im Tal, wo wir an der Stra\u00dfe entlang mussten, aber immer noch besser als so bergig und das den ganzen Tag. Das Wetter war wieder ziemlich sonnig. Wir cremten uns morgens zwar immer ein, aber durch das Schwitzen brachte das Ganze nicht wirklich was und ich sah aus wie eine &#8222;rote Tomate&#8220; (laut Michaela). Ansonsten verlief der Tag ruhig.&nbsp;<br>Zum Schlu\u00df gings an der Kinzig entlang und am liebsten w\u00e4ren wir alle, so wie wir waren, hineingesprungen. Vor lauter Schauen, ob es nicht doch einen Weg zum Bach hinunter g\u00e4be, hatten wir eine Frau \u00fcbersehen. Sie lag splitternackt im hohen Gras auf dem Weg, den wir entlang ritten. Christine musste ziemlich aprupt bremsen.&nbsp;<br>Rudi und Brigitte erwarteten uns schon auf dem wundersch\u00f6nen Isl\u00e4nderhof. Nat\u00fcrlich wurden unsere Pferde wieder geduscht und kamen in einen \u00fcberdachten Laufstall. Der Hof ist so was \u00e4hnliches wie ein Schullandheim. Zum Abendessen bestellten wir uns Pizza und gingen ziemlich fr\u00fch zu Bett.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anmerkung eures Hausmeisters: <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Also, irgendwie verstehe ich das nicht:<br>Entweder ist es ein Weg, oder es steht hohes Gras. Wie kann dann eine Dame sp\u00e4rlich bekleidet im hohen Gras auf dem Weg liegen. Aber Egal, soll doch jeder die Natur so genie\u00dfen, wie es ihm gef\u00e4llt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-201\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-4.jpg 652w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l007-4-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-202\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010-1.jpg 652w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l010-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l012.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-203\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l012.jpg 652w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l012-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 23.07.04&nbsp;&#8211; Sch\u00e4nzlehof-Offenburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um 4.00 Uhr fr\u00fch klingelter der Wecker. Ich konnte eh die ganze Nacht nicht schlafen, da es so warm war und ich auch etwas aufgeregt war. Brigitte und Rudi waren so lieb und hatten schon das Fr\u00fchst\u00fcck hergerichtet.. So das wir uns nur noch hinsetzen und sp\u00e4ter nur aufstehen brauchten.&nbsp;<br>Um 6.00 Uhr tigerten wir mit den Schweizern los, die ebenfalls auf dem Hof einquartiert waren, allerdings im Heuboden. Die Schweizer ritten und fuhren mit ihrer Kutsche voraus. Nach kurzer Zeit blieben sie am Stra\u00dfenrand stehen, einer ging in die gegen\u00fcberliegende B\u00e4ckerei und sie machten kurz Fr\u00fchst\u00fcck. Dann ging&#8217;s weiter und nat\u00fcrlich bekamen wir&#8217;s G&#8217;schau von den Leuten.<br>In Reihe und Glied ritten wir einen Weg rauf, wo sich kurz drauf herausstellte, das wir in einer Sackgasse gelandet waren. Also alles kehrt und ehe ich mich versah war ich mitten unter den Schweizern und vor der Kutsche. Wieder auf der Stra\u00dfe ging ich mit Lady ein St\u00fcck zur Seite, damit die Kutsche vorbei konnte, was Lady allerdings nicht so passte. Sie streckte den Freibergern ihr Hinterteil entgegen und fing ein wenig zu steigen an. Gott sei Dank passierte aber nichts. An der Kinzig trennten sich unsere Wege, die Schweizer galoppierten auf der einen Seite des Damms voraus, w\u00e4hrend wir auf der anderen Seite im Trab losmarschierten. Nun ging es immer dem Damm entlang. Als die Schweizer eine Pause einlegten, holten wir sie wieder ein und ritten weiter. Die Berge wurden immer flacher und die Hitze unertr\u00e4glich, der Damm immer l\u00e4nger und das Ziel, eine Br\u00fccke, schien nicht n\u00e4her zu kommen.&nbsp;<br>An der langersehnten Br\u00fccke machten wir dann Pause. Nat\u00fcrlich von Rudi und Brigitte schon erwartet, machten wir unseren Pferden die Halfer-Nr. dran, die sie w\u00e4hrende der gesamten Messe behalten mussten. Bald kamen auch die Schweizer wieder vorbei und mit der Zeit auch einige andere Reiter. Nun hie\u00df es das letzte St\u00fcck f\u00fchren und den Pferde\u00e4pfeln folgen. Die Luft schien \u00fcber dem Feld zu stehen und nun merkte man, das uns die Kr\u00e4fte langsam aber sicher entflohen. Noch ein letztes Mal den Damm hinauf und wir sahen Offenburg!&nbsp;<br>Eine Gruppe von Reitern kam unten am Damm entlang getrabt ohne Sattel und es waren Bardigianos, die uns auch gleich begr\u00fc\u00dften. Nach ein paar Metern sahen wir den Eingang zur Messe. Wir hatten es geschafft. Unter der Eisenbahnunterf\u00fchrung durch und genau in diesem Moment kam ein Zug. Das war so laut, das Lady und Nora, die als lezte einmarschierten, genau drunter standen und, naja, etwas aus der Ruhe kamen.&nbsp;<br>Dann sahen uns noch so viele Menschen an. Am Wanderreiter-Zelt des VFD angelangt, wurde abgesattelt und die kleine Wartezeit auf den Tierarzt mit der Tr\u00e4nkung an einem Brunnen verk\u00fcrzt. Nun mussten nur noch alle Pferde gesund durch die Untersuchung kommen. Bei Nora hatten wir schon Bedenken. Er f\u00fcllte f\u00fcr jedes Pferd einen Zettel aus und legte ihn in unsere gelben Streckennachweise. Zu Nora hat er nichts gesagt, die anderen meinten wenn sie durchgefallen w\u00e4re, h\u00e4tte er es schon gesagt.&nbsp;<br>Wir platzierten unsere Pferde auf ihre Pl\u00e4tze (St\u00e4nder) im Wanderreiter-Pferdezelt. Nach deren Versorgung gingen Michaela und ich zum Duschen. Das war eine heikles Unterfangen, da an der Au\u00dfenseite der Duschcontainer keine Damen und Herren gekennzeichnet waren. Aber uns kannte ja niemand und wahrscheinlich sehe ich diese Leute nie wieder. Frisch geduscht schwitzten wir schon wieder, denn es war ziemlich schw\u00fcl.&nbsp;<br>Am Abend fand der Fackelritt durch Offenburg statt, den wir uns ohne Pferde ansahen. Das war wundersch\u00f6n. Die Nacht verbrachten wir im &#8222;Massenlager&#8220; bzw. Zelt. Eigentlich hatte ich eine wenig Angst davor, was v\u00f6llig unbegr\u00fcndet war. Denn auf den Rotwein von Rudi und Brigitte konnte ich schlafen wie ein Mumeltier.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"743\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-205\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-2.jpg 743w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l004-2-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"489\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-206\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l016.jpg 652w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l016-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 24.07.04&nbsp;&#8211; Offenburg Euro-Cheval<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag verlief so, da\u00df jede von uns 2 Std. Stallwache hatte, das hie\u00df, die Pferde in unserem Zelt zu beobachten und auf die Besucher ein wenig achtgeben. Den Rest der Zeit marschierten wir durch die Messe. F\u00fcr Lady und Naddel fanden wir 2 sch\u00f6ne Lederhalfter und die passenden Stricke dazu.&nbsp;<br>Nachmittags um 17.30 Uhr war dann die Siegerehrung zu der wir nat\u00fcrlich mussten, da wir von den Gruppenreitern mit Gesamt 452 km den 1. Platz erreichten und das mit allen 4 Pferden. Laut Hr. Harter, einem Organisator und Verk\u00e4ufer von Lady, mussten wir einreiten. Wovor ich mit Nora schon ein wenig Angst hatte, nachdem sie sich in den ersten Tagen so auff\u00fchrte. Zu meiner Verwunderung marschierten aber alle einwandfrei durch die Menschenmengen bis zum Abreiteplatz und auch dort waren sie f\u00fcr&#8217;s erste Mal sehr anst\u00e4ndig. Nat\u00fcrlich kamen auch die anderen Wanderreiter und wir marschierten in den gro\u00dfen Sandplatz auf dem die gro\u00dfen Vorf\u00fchrungen stattfanden. Wir erhielten einen Pokal und die goldenen Reitabzeichen. In der Einzelwertung wurde eine Frau Sieger mit 870 km und die Ungarn mit 1.450 km und 42 Tagen bekamen ebenfalls einen Preis.&nbsp;<br>Als wir die Ehrenrunde ritten waren unsere Pferdchen schon auch ein wenig aus dem H\u00e4uschen, denn die Menschen auf den Trib\u00fcnen klatschten und die Pferde wussten nicht, in welche Richtung si sich drehen sollten. Endlich auf dem Abreiteplatz angelangt, fing ein Apfelschimmel durch die hinter uns heraustrabende Kutsche, zu bocken an. Was die Unseren nat\u00fcrlich auch etwas beunruhigte. Aber ich und auch die anderen bekamen unsere Partner Pferd in den Griff. Brigitte hatte Lady als Handpferd und war von ihrem Temperament sehr angetan, denn f\u00fcr Lady war das nat\u00fcrlich ganz was neues.<br>Nun hatten wir es geschafft und sogar noch mit dem 1. Platz und alle kerngesund, Pferde wie Reiter. Rudi, Wicki und Dietmar brachten die Pferde zur\u00fcck in unser letztes Quartier, wo sie nun endlich ihre Ruhe hatten. Wir machten uns auf in die Gala-Show, die sehr lange dauerte (3 Std. ), jedoch was vom Feinsten war. Kinder Zeigten mit Ihren Freibergern so etwas wie die ungarische Post, aber mit Spr\u00fcngen. Eine Polizei-Staffel zeigte unglaubliche Dinge, wie z.B. durch eine Papier-Wand springen, vor Knallfr\u00f6schen und spr\u00fchenden Sylvesterkrachern direkt daneben in aller Ruhe sehen zu bleiben, einen riesigen Gummiball auf den Kopf zu kriegen und anschlie\u00dfend damit Fu\u00dfball spielen, das war wirklich atemberaubend.&nbsp;<br>Es fuhren Kutschen aller Art mit den verschiedensten Pferderassen vor. Dann kamen die &#8222;Goa\u00dfelschnalzer&#8220;, Lusitanos, Quarter Horses, Haflinger und eine Hengstparade aus den verschiedenen Gest\u00fcten z.B. Marbach, Schwaiganger, aus der Schweiz und Frankreich, von denen ich allerdings die Namen nicht mehr wei\u00df.&nbsp;<br>Zum Ende wurde ein Kutschparcours ausgesteckt, durch den jeweils ein Team aus einem 4-er und 2-er Gespann bestehend und in einer Art Staffellauf diesen Parcours in der schnellstm\u00f6glichen Zeit durchfahren musste. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Rudi holte uns dann ab und brachte uns ins letzte Quartier. Endlich in einer anst\u00e4ndigen Dusche geduscht ratschten wir noch ein wenig und schliefen dann alle wie die Murmeltiere.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-208\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-2.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l000-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-209\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-5.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l003-2-5-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-210\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005-1.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l005-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"465\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-211\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-1.jpg 620w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/l009-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sonntag, 25.07.04&nbsp;&#8211; Sch\u00e4nzlehof-Schambach<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am morgen waren wir alle gemeinsam bei Fr\u00fchst\u00fcck und um ca. 10.00 Uhr fuhren wir geschlossen los. Auf der Autobahn kamen wir sehr z\u00fcgig voran, so das wir um 16.00 Uhr zu Hausen waren. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Fahrt verbrachte ich im Schlaf. Bei der Ankunft in Schambach wurden noch mal Fotos mit dem Pokal geschossen und anschlie\u00dfend zum Stanglbr\u00e4u nach Herrnwahlthann gefahren. Meine Eltern holten mich ab und war \u00fcbergl\u00fccklich sie wieder zu sehen. Was ihnen genau so ging. Mein Br\u00fcderlein freute sich nat\u00fcrlich auch mich wieder zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im gro\u00dfen und ganzen war der Trip eine Bereicherung meines Lebens. Mit allen H\u00f6hen und Tiefen die wir gemeinsam \u00fcberstanden hatten. Ob ich`s ein 2`tes mal wagen w\u00fcrde, kann ich noch nicht sagen. Auf jeden Fall war es wundersch\u00f6n, die Gegend aus dieser Perspektive zu sehen und die Natur so zu erleben. Die verschiedenen interessanten Menschen kennen zu lernen und auch ihre Ansichten, Br\u00e4uche und Dialekte. Ich bin froh mit diesen M\u00e4dels Christine, Michaela und Karin sowie sp\u00e4ter mit Brigitte und Manuela gemeinsam den langen Weg von Schambach nach Offenburg \u00fcber 452,20 km gemeistert zu haben und nicht zu vergessen unseren Partner Pferd.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Nachwort&#8230;&nbsp;&#8211; Was auch mal gesagt werden sollte!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich pers\u00f6nlich habe Rudi bewundert. Mit seinem Engagement, der Bereitschaft, seine Freizeit und Urlaub zu Opfern und seiner Ausgeglichenheit hat er einen ganz entscheidenden Beitrag geleistet, da\u00df dieser Ritt ein Erfolg wurde. Deswegen habe ich das &#8222;Pokal&#8220;-Bild ausgesucht, auf dem auch Rudi mit drauf ist. Ich finde, er hat ihn genauso mit erritten, wie alle Reiterinnen auch!&nbsp; (gez. Wicky)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Erlebt und beschrieben von Heidi Loidl und Karin Schmidbauer) Freitag, 09.07.04&nbsp;&#8211; Schambach-Auh\u00f6fe Am Freitag, den&nbsp;09.07.04&nbsp;ging unser 14-Tage Trip los. Unsere Gruppe bestand aus Christine H. mit Nikolas, Michaela H. mit Naddel, Karin S. mit Eckos und ich mit Nora.&nbsp;Wir trafen uns um 7.00 Uhr morgens in Unterschambach. Ich glaube, wir waren alle ein wenig aufgeregt. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=171\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e452km-Ritt zur Euro-Cheval in Offenburg\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-171","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fernritte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=171"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/171\/revisions\/221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}