{"id":298,"date":"2006-08-30T00:00:05","date_gmt":"2006-08-29T22:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/roetelbergranch.de\/?p=298"},"modified":"2019-08-15T15:32:36","modified_gmt":"2019-08-15T13:32:36","slug":"equirando-saverne-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=298","title":{"rendered":"Equirando &#8211; Saverne 2006"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein ganz besonderes Ereigniss, das zwar leider schon hinter uns liegt, das wir aber gern auch mit euch teilen m\u00f6chten: denn solch ein Wanderreittreffen gibt es in ganz Deutschland nicht! Also viel Spa\u00df beim Lesen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Truppenmitglieder Nathalie und Corina standen wie abgemacht p\u00fcnktlich um 5 Uhr morgens in Holzenbechers K\u00fcche. Das einzige, was zu sehen war, waren acht riesige Baguettes im kalten Licht der Neonr\u00f6hre (Reiseproviant f\u00fcr 4 Leute). Es lie\u00df sich jedoch noch ein weiteres Lebenszeichen in Form einer laufenden Dusche feststellen \u2013 und wie Nathalie und Corina vermuteten, widmete sich Dietmar seiner K\u00f6rperpflege w\u00e4hrend Christine auf der Koppel ein letztes Mal die Pferde bewirtschaftete. Letztendlich verschob sich der Aufbruch dann von 5 auf 6.30 Uhr \u2013 typisch Holzenbechers J. Aber w\u00e4re ja egal gewesen, da wir an diesem Tag Zwischenstation auf der Pferdemesse Euro-cheval in Offenburg und anschlie\u00dfende \u00dcbernachtung bei unserem Els\u00e4sser Bekannten und lieb gewonnenen Freund Mario Bottos geplant hatten. Doch die Anreise zur Messe gestaltete sich wegen einiger Differenzen in der Rollenverteilung beim Autofahren komplizierter als gedacht. Deshalb kamen wir erst am sp\u00e4ten Mittag mit leicht getr\u00fcbter Stimmung an. W\u00e4hrend wir diese besichtigten geisterte der f\u00fcnfte Mann unserer Truppe, Andreas, ohne bekanntes Motiv mit seinem Motorrad in Freiburger Umgebung herum, wobei er jedoch bedauernswerterweise von einem Regenschauer \u00fcberrascht wurde und sich in Tuttlingen vorerst mit seiner Maschine ein Wanderkartenst\u00e4nderdach als Unterschlupf teilte. Dann aber zog er in ein Bushaltestellenh\u00e4uschen um \u2013 wobei dieses bei weitem nicht komfortabler war, da das Dach seine Funktion als Schutz vor Wasser nicht unbedingt erf\u00fcllte. Aus Frust \u00fcber das Unwetter und die mangelnde Getr\u00e4nkeversorgung wurde dann gleich ein ganzes P\u00e4ckchen Kinder-Schoko-Bons verputzt. Von all dem bekamen wir, schon etwas besser gelaunt, in der Messe jedenfalls nichts mit. Diese war wie immer ein besonderes Erlebnis und lieferte viele alte und neue Eindr\u00fccke. Wie immer stand nat\u00fcrlich die Bardigianobesichtigung an erster Stelle, bei der wir ehrenswerterweise die Bekanntschaft mit Savannas Halbschwester Nanda machen durften. Au\u00dfer Bardigianos kamen uns auch noch eine Menge anderer Schwergewichtler, Sportler und Minis vor die Augen, wobei keines dieser mit unserer Lieblingsrasse mithalten konnte. Auch viel Neues hat vor allem Christine und Dietmar in seinen Bann gezogen, wie Rundhallen, die einem riesigen Zelt \u00e4hnelten oder auch eine andere Form von Kunststoffhufeisen, die eine scheinbar ideale L\u00f6sung zur Umgehung des Barfu\u00dfgehens der Pferde im Winter darstellte. Auf dem R\u00fcckweg zum Auto stellten wir schmerzhaft fest, dass wir vergessen hatten, eine der \u201ebegehrenswerten rosaroten Gerten, die f\u00fcr den Reitsport ja so wichtig und unentbehrlich sind\u201c zu ergattern. Doch ganz leer gingen wir nicht aus: ein neues Halfter f\u00fcr Vittoria und ein Testversuch f\u00fcr neue Z\u00fcgel wurden angeschafft. Nach der Messe begab sich unsere Truppe auf den Weg nach Orbey \u2013 bzw. Hauttes Huttes, den Berg dahinter \u2013 um endlich zu unserer \u00dcbernachtungsstation aufzubrechen. Da der Weg ziemlich bergig und kurvig war, bef\u00fcrchtete Christine, dass Andreas den Hof wahrscheinlich nicht finden w\u00fcrde, doch kaum erreichten wir unseren Zielort, stand dieser auch schon mit einem kalten Bier in der Hand vor uns. Von da an waren wir also komplett. Nach einer \u00fcberschw\u00e4nglichen und netten Begr\u00fc\u00dfung bezogen wir unser 5-Bett-Zimmer und besichtigten die beeindruckende Umgebung. Da wir erst gegen Abend angekommen waren, war es jetzt (zum Gl\u00fcck) auch schon Zeit zum Abendessen \u2013besser gesagt Zeit zum Festmahl. Dieses \u00e4u\u00dferte sich in zwei voll besetzten langen Tischen, bester Stimmung und einem unglaublichen 3-G\u00e4nge Men\u00fc. So streckte sich das Abendmahl in die L\u00e4nge, da sich keiner losrei\u00dfen konnte. Die Letzten nahmen vor dem ins Bett Gehen noch einen Schlaftrunk (Eau de vie feurigsten Geschmacks) zu sich. Dann war aber nach dem anstrengenden Tag Schluss und mit der Zeit trudelten auch alle an ihrem Schlafplatz ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario031-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-299\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario031-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario031-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario031-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario031.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption><em>Marios Hof liegt sehr idyllisch in den Vogesen nahe der Ortschaft Orbey. \u00dcbrigens eine tolle Urlaubsunterkunft &#8211; nicht nur f\u00fcr Reiter und Wanderer!\u00a0<\/em>\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario037-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-300\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario037-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario037-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario037-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario037.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer zwar erholsamen, aber etwas zu kurzen Nacht kletterten wir um 5.30 Uhr aus den Betten, um uns zusammen mit Mario auf den Weg nach Saverne zu machen. Dort angekommen wurde erst mal eine Fr\u00fchst\u00fccksgelegenheit gesucht, wo wir dann, typisch franz\u00f6sisch, mit frischem Kaffee und Croissants versorgt wurden und uns anschlie\u00dfend gest\u00e4rkt auf unser neues Arbeitsterrain begaben. Dies bestand aus einem riesigen Platz, dem Champ de Foire, der rechts und links von je zwei Pappelreihen ges\u00e4umt wurde. Danach wurde uns noch unsere Unterkunft gezeigt, die sich als Jugendherberge im Ch\u00e2teau de Rohan, einem wundersch\u00f6nen Schloss herausstellte. Nachdem wir in unser 6-Mann-Zimmer, das wir mit Mario teilten eingezogen waren, ging es auch schon wieder zur\u00fcck zum Arbeitsplatz. Unsere erste \u2013 und wie sich herausstellte auch einzige \u2013 gro\u00dfe Aufgabe war es, zwischen den B\u00e4umen Seile zu spannen, an denen sp\u00e4ter rund 400 Pferde festgebunden werden sollten. Ist doch ganz einfach?! Von wegen. Diese Aufgabe entpuppte sich n\u00e4mlich als komplizierter als anfangs gedacht. So waren wir dann auch nicht, wie zuerst angenommen, \u201eMittags schon damit fertig\u201c, sondern erst zwei volle Tage sp\u00e4ter. Wir durften n\u00e4mlich die insgesamt 6000 \u20ac teueren Seile nicht zu sehr besch\u00e4digen (da diese danach wieder verkauf wurden) und sollten zus\u00e4tzlich auch noch daf\u00fcr sorgen, dass die Seile \u2013 Zitat von Mario \u2013 \u201egespannt [sind] wie eine Gitarrenseite.\u201c Bis wir dann \u00fcberhaupt eine m\u00f6glichst optimale L\u00f6sung f\u00fcr diese Forderungen fanden, ben\u00f6tigten wir viel Zeit und Nerven. Unsere Theorien waren beispielsweise die Mit-Hand-Spannmethode (sofort durchgefallen), die Mit-Schlaufe-Spannmethode oder die Mit-Knoten-Spannmethode. Doch keine dieser bew\u00e4hrte sich als praxistauglich und letztendlich wurde eine vollkommen andere in die Tat umgesetzt: n\u00e4mlich die, die Seile mit Hilfe eines Spanngurts zu spannen und mit Rundh\u00f6lzern, die zwischen Seil und Baumstamm eingeklemmt werden sollten festzuzurren. Die Umsetzung dieses Plans war sehr zeitraubend und so wurden wir mit versammelten Kr\u00e4ften an diesem Tag nur mit einer einzigen Baumreihe wirklich fertig. Total geschafft kehrten wir als wahrscheinlich die Letzten \u2013 denn die Deutschen schuften ja wie die Bl\u00f6den \u2013 um ca. 19.00 Uhr zu unserer Unterkunft zur\u00fcck um nur noch zu duschen, etwas zu Abend zu essen und nach einem Kaffee v\u00f6llig fertig ins Bett zu fallen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario042-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-301\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario042-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario042-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario042-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario042.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption><em>Das Schloss dessen &#8222;Hausherren&#8220; oder doch eher Hausdiener wir kurzzeitig waren.<\/em>\u00a0\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario047-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-302\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario047-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario047-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario047-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario047.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Unser Arbeitsplatz &#8211; der Champ du Foire, oder auch Zone C<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1346.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-303\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1346.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1346-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Tag freuten sich alle darauf, bis 7.30 Uhr \u201eausschlafen\u201c zu k\u00f6nnen, doch diese Vision wurde durch die nebenliegende Kirche zerst\u00f6rt, die um 7 Uhr mindestens f\u00fcnf Minuten lang ihre Glocken in Gang setzte \u2013 toller Start in den Tag. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck in der Jugendherberge \u2013 bestehend aus schlechtem Kaffee \u2013 kehrte unser Arbeitstrupp wieder zum Aufgabenbereich zur\u00fcck, wo dann in zwei Teams \u2013 Seilwickler und Seilspanner \u2013 weitergeackert wurde. Um bei der anstrengenden Arbeit immer reichlich gek\u00fchlte Getr\u00e4nke auf Vorrat zu haben, kamen wir auf die Idee, diese im nebenliegenden B\u00e4chlein zu versenken und zu k\u00fchlen. Doch das B\u00e4chlein zeigte sumpf\u00e4hnliche Eigenschaften, was die Aktion betr\u00e4chtlich erschwerte, da Corina, die sich freiwillig geopfert hatte hineinzusteigen, bis zu den Knien im Schlamm versank. Sie konnte zwar gerettet werden, doch ihre Schlappen, die sie nicht ausgezogen hatte, steckten irgendwo im Bachboden fest. Corina schaffte es dann tats\u00e4chlich einen davon wiederzufinden, doch als sie erfuhr, dass es hier Ratten gab, war die Schuhsuche beendet. Sp\u00e4ter kamen jedoch noch tapfere, junge, starke Helfer, die f\u00fcr sie bereitwillig und gerne den ganzen Bach umgruben \u2013 mit Erfolg: Am Nachmittag besa\u00df sie wieder beide Schuhe. W\u00e4hrend dieser Suchzeit wurde kr\u00e4ftig gewickelt, gezogen und gespannt. Dies wurde mit der Zeit immer anstrengender, was dazu f\u00fchrte, dass aus Unvorsicht auf Seiten Dietmars und Nathalies deren Finger zwischen Seil und Baum eingespannt wurde. Sehr unangenehm und schmerzhaft, aber kein Grund, seine Truppe bei der Arbeit im Stich zu lassen J. Am Abend ging es dem Finger wieder einigerma\u00dfen gut und wir beendeten fr\u00fchzeitig um 17 Uhr unsere Arbeit \u2013 ganz im franz\u00f6sischen Stil. Danach hatten wir gen\u00fcgend Zeit zum Erholen, da an dem heutigen Tag nur noch das Abendessen auf dem Plan stand. Bei dieser Gelegenheit bekamen wir dann auch unsere Helfer-T-Shirts, drei St\u00fcck pro Person, f\u00fcr jeden Tag ein Neues (wurde wohl auch einmal mit gedacht J). Nach dem Essen verschwanden Christine und Dietmar in der Jugendherberge, w\u00e4hrend sich unser Abendprogramm etwas in die L\u00e4nge streckte, da wir uns gut auf deutsch \u2013 franz\u00f6sisch \u2013 italienisch mit dem Italienischen b\u00e9n\u00e9vole Diego unterhielten und Andreas sich die Zeit mit Bier vertrieb. Er verriet sich sp\u00e4ter beim Betreten unseres Zimmers auch bei den Anderen, was folgendes Zitat best\u00e4tigt: \u201eI hob an Rausch\u201c &#8230; f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter h\u00f6rte man ihn dann auch schon schnarchen. Sein Erholungsnickerchen wurde jedoch zu fr\u00fchmorgendlicher Stunde unterbrochen, da Chefin Christine ihm den Auftrag gab, Mario, der bis dahin gearbeitet hatte und mit Pfeiflauten unterm Fenster auf sich aufmerksam machen wollte, doch die T\u00fcr zur Jugendherberge zu \u00f6ffnen. Dann war aber auch mal Sense.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario063.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-304\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario063.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario063-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Chefin Christine hat wiedermal das Sagen \ud83d\ude42\u00a0<\/em>\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario073-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-305\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario073-768x1024.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario073-225x300.jpg 225w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario073.jpg 903w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption><em>Auch geduscht und umgezogen ist uns die Ersch\u00f6pfung ins Gesicht geschrieben\u00a0<\/em>\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 4<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den heutigen Tag hatten wir geplant, unseren Wecker (diverse Handys) durch die Kirchturmglocke zu ersetzen, da diese ja sowieso als unser unmittelbarer Nachbar so penetrant l\u00e4utet, dass jeder davon wach wird. Das ging nat\u00fcrlich in die Hose, da die Glocke genau an diesem Tag nicht l\u00e4utete \u2013 h\u00e4tten wir uns ja denken k\u00f6nnen. Gl\u00fccklicherweise besitzt der Mensch ja eine biologische Uhr, die dann schlie\u00dflich auch daf\u00fcr gesorgt hat, dass jeder von uns so nach und nach wach wurde und wir zeitig beim Fr\u00fchst\u00fcck sa\u00dfen. Heute fiel es besonders schwer, die n\u00f6tige Motivation zum Arbeiten zu finden, da Abwechslung ein Fremdwort war und somit wieder mal Seilspannen angesagt war. Die zus\u00e4tzliche Bekanntschaft mit der Gendarmerie von Saverne auf dem Weg zum Champ de Foire brachte dann unsere Stimmung auf Grund des fehlenden \u201eStressaushaltpuffers\u201c auf den Nullpunkt: Wir Deutschen hatten n\u00e4mlich keine Sicherheitsgurte angelegt, was in Frankreich ja Pflicht ist (ganz im Gegensatz zu den Gesetzen in unserem Kontrollstaat! J ). Eine junge, blonde Polizistin sprang \u00e0 la James Bond aus dem Wagen und fing an ihren Frust oder was auch immer an uns auszulassen, wobei sie auf franz\u00f6sisch herumkeifte und \u2013 da wir ja nichts verstehen \u2013 uns mit Zeichensprache auf unseren Fehler aufmerksam machen wollte. Diese \u00e4u\u00dferte sich dadurch, dass sie uns mit den Gurten vor der Nase herumfuchtelte. Zum Gl\u00fcck war Dietmar noch etwas erschlagen von den letzten Tagen, denn sonst s\u00e4\u00dfen wir jetzt wahrscheinlich alle zusammen in einem sch\u00f6nen Raum mit Betonboden und vergitterten T\u00fcren. Doch die Beschwerde lie\u00df nicht lange auf sich warten, n\u00e4mlich bis zur Mittagspause, die dann dazu diente, aller Welt (bis zum 2. B\u00fcrgermeister!) klar zu machen, wie wir hier behandelt wurden. Daf\u00fcr ging die Arbeit aber erstaunlich gut voran. Wir entwickelten uns immer mehr zu den Ersatzchefs auf dem Champ de Foire \u2013 jeder der sich nicht auskannte, fragte uns um Rat. Dementsprechend erweiterte sich unser Aufgabenfeld: normalerweise war ja Seilspannen auf dem Plan, womit wir am Vormittag tats\u00e4chlich mit vereinten Kr\u00e4ften fertig wurden; aber da es anscheinend an kompetenten Arbeitskr\u00e4ften mangelte, \u00fcbernahmen wir an diesem Tag auch noch die Anordnung der Wasserbeh\u00e4lter und diverser Kabel sowie Schl\u00e4uchen, das Abladen und die Verteilung von Stroh-Rundballen und mit Hilfe unseres eigenen franz\u00f6sischen Personals \u2013 zwei nette M\u00e4dels und der Rentnerclub \u2013 die Bef\u00fcllung von ca. 80 Boxen mit Stroh. Danach waren wir alle gut gebr\u00e4unt \u2013 vor Dreck \u2013 und sehnten uns nach kalten Getr\u00e4nken und einer s\u00e4ubernden Dusche. Da wir ja keine \u201emechanischen deutschen Arbeitstiere\u201c sind, beendeten wir unsere Arbeit schon um 16.30 Uhr und schnallten uns auf der R\u00fcckfahrt sogar an. In der Jugendherberge angekommen wurde zuerst die Frage in den Raum geworfen, was wir denn nun die ganze Zeit bis zum Abendessen tun sollten. Doch diese beantwortete sich von selbst, da alle, von der Arbeit m\u00fcde, eine lange Erholungspause brauchten. Nach dem Abendessen wurde beschlossen, eine \u201ePromenade\u201c durch die Saverner Altstadt zu unternehmen mit dem stichfesten Motiv, sich dort ein Eis zu g\u00f6nnen. Die Umgebung war zwar wirklich sehr sch\u00f6n, doch von h\u00f6flichem Umgang mit Touristen hatten die Saverner wohl noch nie geh\u00f6rt. Dies zeigte sich in der Tatsache, dass es f\u00fcr uns in ganz Saverne nicht m\u00f6glich war, irgendwo ein Eis zu bekommen ohne vorher herablassend behandelt zu werden oder die Restaurantkarte durch zu bestellen. Am Ende unserer Tour waren wir von den heutigen Ereignissen entr\u00fcstet und schockiert, da unser gewohntes Bild von Frankreich hier vollkommen durcheinandergebracht wurde. Bevor wir ins Bett gingen war jeder so gefrustet, dass wir uns (vor allem Christine J) als Eisersatz und Betthupferl mit Bier zufrieden stellten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/1013901-1024x771.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-306\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/1013901-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/1013901-300x226.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/1013901-768x578.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/1013901.jpg 1104w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Die Gendarmerie, deren Bekanntschaft wir an diesem Tag schlie\u00dfen durften<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario062.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-307\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario062.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario062-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Eine Ausbildung zum Seilspanner ist in Saverne keinem von uns erspart geblieben!<\/em>\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario087.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-308\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario087.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario087-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Die polnischen Hilfskr\u00e4fte bekamen schweres Gef\u00e4hrt f\u00fcr die Boxen zur Verf\u00fcgung gestellt, doch wir durften diese dann per Hand bef\u00fcllen!\u00a0<\/em>\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario109-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-309\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario109-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario109-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario109-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario109.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption><em>Zeuge unserer harten Arbeit waren wir selbst &#8211; ist doch nicht zu \u00fcbersehen, oder?<\/em>\u00a0\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Morgen stapften wir wie automatisiert die Treppen der Jugendherberge hinunter, da die von Marios Schnarchen erf\u00fcllte Nacht trotz hopfenhaltigem Schlafmittel nicht gerade erholsam war und das Fr\u00fchst\u00fcck auch nichts mehr retten konnte. Somit verlief unser Arbeitsvormittag sehr unmotiviert und nur eine Zwischenpause in Form von Schokoladeneis und \u2013 riegeln, sowie verschiedenen Geb\u00e4ckst\u00fccken konnte uns beim Boxenstreuen und Strohrechen bei Laune halten. Nach dem Mittagessen ging es leider nicht anders weiter, da wir ja mittlerweile die Verantwortlichen f\u00fcr Zone C, dem Champ de Foire waren. Also wurde flei\u00dfig weitergerecht und der Schutt mit Schubkarren auf einen Haufen transportiert. Sp\u00e4ter wurde ein Teil von uns \u2013 Corina, Christine und Andreas \u2013 in die Zone D abkommandiert w\u00e4hrend Nathalie und Dietmar den restlichen Platz auf Hochglanz brachten. Dies gestaltete sich als schwierig, da andere franz\u00f6sische Arbeiter die aufger\u00e4umten Abschnitte durch den Abtransport von Rundballen wieder mit einem Strohteppich schm\u00fcckten. Mit der Arbeitsmoral der Polen, die grunds\u00e4tzlich alles liegen lassen und den funktionslos durch Paletten verkleideten Elektrok\u00e4sten waren wir dann so weit, dass wir beinahe unsere Sachen gepackt h\u00e4tten um nach Hause zu fahren. Jedoch dachten wir an Mario, der auch der einzige Ansporn f\u00fcr uns war, heute noch weiter zu arbeiten, was wir dann auch erfolgreich taten. W\u00e4hrenddessen ging es in Zone D nicht viel besser zu, weil dort offensichtlich noch \u00fcberhaupt nichts gemacht wurde und alles ziemlich provisorisch vor uns lag. Beim Abendessen er\u00f6ffnete uns Mario anschlie\u00dfend, dass es toll w\u00e4re, wenn wir in Zone D auch noch \u201emithelfen\u201c \u2013 also unseren Verantwortungsbereich dorthin ausweiten k\u00f6nnten. Am n\u00e4chsten Tag mussten wir Punkt 6 auf der Matte stehen und den ganzen Rest noch erledigen, da ab 12.00 Uhr die Reiter kommen sollten. Uns allen \u2013 au\u00dfer Andreas, da dieser bedauerlicherweise in der Fr\u00fch abreisen wollte \u2013 war schon ganz \u00fcbel bei dem Gedanken, f\u00fcr diese beiden Sektoren, also insgesamt mindestens 600 Reiter und Pferde zust\u00e4ndig zu sein. Deshalb gingen wir fr\u00fch ins Bett, um einmal ohne Hitze und hoffentlich auch Geschnarche gut schlafen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario089.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-310\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario089.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario089-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption>Die Boxen, die zwar von der Stadt aufgebaut, aber von uns per Handarbeit bef\u00fcllt wurden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Hitze war gl\u00fccklicherweise durch ein n\u00e4chtliches Gewitter etwas ertr\u00e4glicher, doch uns war ein erholsamer Schlaf wohl nicht verg\u00f6nnt. Keiner hatte ein Auge zugetan, da eine Band es anscheinend nicht f\u00fcr n\u00f6tig gehalten hatte, in der Nacht ihr sogenanntes K\u00fcnstlertum einzustellen und ihr Gedudel nach der offiziellen Veranstaltung auf den Gang vor unserem Zimmer verlegt hatte. Als wir uns um 5.30 Uhr ohne jegliche Nerven aus den Betten hievten beschlossen sie dann, sich schlafen zu legen. Nun waren wir soweit, die heutige Arbeit als unsere letzte Aufgabe anzusehen, nach deren Erledigung wir keinen Finger mehr kr\u00fcmmen wollten. Der einzige, der sich anscheinend f\u00fcr das Richtige entschieden hatte war Andreas, da dieser gleich nach dem Aufstehen die Flucht Richtung Heimat antrat. Kurz nach sechs standen wir dann zu viert ohne Fr\u00fchst\u00fcck in Zone C, um dort alles fertig herzurichten. Stangen wurden zur Abteilung auf den Seilen verteilt und die Felder nummeriert, Boxen mit Stroh und die Plastikbeh\u00e4lter mit Wasser gef\u00fcllt. Au\u00dferdem war Zone D nicht ann\u00e4hernd bezugsbereit, da hier ja niemand au\u00dfer uns selbstst\u00e4ndig arbeiten konnte. Also organisierten wir dort auch noch schnell Wasser, Stroh und die \u201eAttaches\u201c (zu deutsch Anbindstellen) f\u00fcr die Pferde. W\u00e4hrend der Arbeit hatte jeder seinen pers\u00f6nlichen Tiefpunkt, an dem die Schmerzgrenze ganz klar \u00fcberschritten wurde. Christine erlebte diesen Zustand bereits nach dem Aufstehen durch mangelnden Schlaf und fehlendes Fr\u00fchst\u00fcck. Bei Dietmar traf es dann die Security, die selbst mit den H\u00e4nden in den Hosentaschen nur herumspazierte und uns, die jetzt schon den 5.Tag hier schuften klar machen wollte, dass wir auf dem Platz nicht parken d\u00fcrfen. Kurz danach fand Nathalie ihr Opfer im st\u00e4dtischen Abgeordneten f\u00fcr die Wasserversorgung, der immer ganz nach dem hier v\u00f6llig unpassenden Laisser-faire-Prinzip handelte. Und schlie\u00dflich war sogar Corina soweit, dass sie ihre Aggressionen an freiwilligen Helfern in Zone D auslie\u00df. Die Pferde trafen nat\u00fcrlich zu fr\u00fch ein und wir konnten gerade so unsere Arbeit beenden. Danach war aber wirklich Schluss. Nach einer Dusche stand der Plan fest, die n\u00e4chsten Tage keinen Strich zu arbeiten und wie die meisten anderen hier einfach nur zu schmarotzen. Am Nachmittag betrachteten wir unser Werk, das uns durch den Anblick der einwandfrei angebundenen Pferde mit Stolz erf\u00fcllte, da alles so aussah, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nach diesem Kontrollgang durch unser Revier versuchten wir in der Jugendherberge den fehlenden Schlaf nachzuholen, was uns auch ohne Probleme gelang, da alle St\u00f6rfaktoren au\u00dfer Haus waren. Danach gab es Abendessen und zur Nachspeise, die wir ja eigentlich bei unserer Mahlzeit schon dazubekommen hatten, g\u00f6nnten wir uns noch zus\u00e4tzlich einen leckeren Cr\u00eapes. Dann zog es uns wieder in Zone C, um nach dem Rechten zu sehen. Immerhin war diese Zone das Resultat unserer harten Arbeit, die sich nun auch auszahlte: Es gab zwar einige Falschparker an den Anbindstellen, doch diese hielten bombenfest. Ganz im Gegensatz zu denen aus der Zone D, die ein Seilziehen mit Kaltbl\u00fctern nicht \u00fcberlebt hatten \u2013 war ja eigentlich vorauszusehen. Die Schlaftabletten Christine und Dietmar blieben nach dem Spaziergang im Zimmer der Jugendherberge, w\u00e4hrend Nathalie und Corina mit Mario ins Festzelt gingen um dort trotz allumfassender Gelenk- und Muskelschmerzen bis um 1.30 Uhr das Tanzbein zu schwingen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario124.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-311\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario124.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario124-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption>Die ersten Reiter stellten ihre Lager auf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario123.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-312\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario123.jpg 600w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario123-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Einwandfrei angebundene Pferde, zufriedene Reiter und keinerlei auftretende Problelme<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 7<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute w\u00e4re eigentlich ausschlafen angesagt gewesen, wenn Christine nicht ab 7.30 Uhr st\u00e4ndig herumgemosert und genervt h\u00e4tte, um uns aus dem Bett und zu bringen, so dass Madame nicht allein zum fr\u00fchst\u00fccken gehen muss. Schlie\u00dflich hat sie es durch ihre erstaunliche Hartn\u00e4ckigkeit in der Befriedigung ihrer Grundbed\u00fcrfnisse geschafft, uns eine Stunde sp\u00e4ter zum Aufbruch zu \u201e\u00fcberreden\u201c. Das Fr\u00fchst\u00fcck wurde diesmal ins gro\u00dfe Zelt verlegt, wo sich auch die gesamte Reiterschaft, sowie der Fr\u00fchaufsteher Mario zusammenfanden. Von diesem lie\u00dfen wir uns auch gleich seinen Autoschl\u00fcssel geben, damit wir nach unserem Morgenkaffee die Seile in Zone D mit unserem mittlerweile hei\u00dfgeliebten Spanngurt ein zweites Mal festzurren konnten \u2013 was mehr oder weniger erfolgreich durchgezogen wurde. Nach erledigter Arbeit (die wir ja eigentlich nicht mehr erledigen wollten) wurde unser Interesse auf Pr\u00fcfungen rund ums Reiten gelenkt, bei denen wir dann vor dem Schloss zuschauten und nebenbei \u00fcber alles rund ums Reiten diskutierten. Danach gab es auch schon Mittagessen, was dringend n\u00f6tig war, da ansonsten Christines dreist\u00fcndiger Nahrungsaufnahmerhythmus aus dem Lot gekommen w\u00e4re. Mit vollem Magen beschloss sie dann noch eine Stunde Mittagsschlaf zu halten, was ihr zum H\u00f6chststand ihres Gl\u00fccks auf Erden verhalf. Der Rest von uns driftete wieder mal in Zone C ab, die wir zum x-ten mal \u00fcberpr\u00fcften. Auf dem R\u00fcckweg beobachteten wir einen Viersp\u00e4nner, dessen Frontpferd streikte und die Kutsche schlie\u00dflich zum Zweisp\u00e4nner reduzierte. Durch dieses Erlebnis versetzten wir Christine jedoch um eine halbe Stunde, worauf ihre bockige Seite zum Vorschein kam. &#8211; Anmerkung der Redaktion: aus Rache hat uns Christine, die uns am Eingang der Jugendherberge eigentlich schon l\u00e4ngst gesehen hatte, die ganzen Treppen bis zum Zimmer hinaufgehen lassen. Also nicht zu viel Mitleid J &#8211; Jedenfalls war dann alles mit einem Vers\u00f6hnungseis wieder gut und wir konnten uns in \u201egewohnter Harmonie\u201c J den anstehenden Umzug anschauen. An diesem nahmen verschiedenste Reiter, Reitgruppen oder Gespanne aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und Regionen teil. Die Parade bot eine erstaunliche Anzahl diverser Eindr\u00fccke und dauerte gute 2 \u00bd Stunden. Darauf g\u00f6nnten wir unseren Fu\u00dfsohlen erst mal eine Erholungspause im Zimmer. Diese zog sich bis zum Abendessen und wurde bei unseren beiden Holzenbecher Faultieren sofort danach fortgesetzt. Das war nat\u00fcrlich kein Programm f\u00fcr das junge Gem\u00fcse und so vertrieben sich Nathalie und Corina den Abend mit Cr\u00eapesessen, Zonenbesichtigung und Feiern mit dem restlichen Reitervolk.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1372-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-313\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1372-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1372-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1372-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1372.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1450-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-314\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1450-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1450-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1450-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/hpim1450.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 8<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute war der letzte offizielle Tag des Equirando. Dementsprechend wurden nochmals Reitparcours zur Verf\u00fcgung gestellt und am Nachmittag verschiedene Vorf\u00fchrungen geboten. Das Spektakel zeigte Western- sowie Dressurreiter, Isl\u00e4nder mit ihrem ber\u00fchmten \u201eKopf in die H\u00f6he\u201c \u2013 T\u00f6lt, Voltigieren, Longieren und Join \u2013 up. W\u00e4hrend der Show legten wir eine Pause ein, da unser mageres J Sitzfleisch schon vor deren Beginn v\u00f6llig durchgesessen war. Der Grund daf\u00fcr war eine Extraeinlage zur Vorbereitung in der ein M\u00f6chtegern \u2013 Komiker eine geschlagene Stunde lang den gro\u00dfen Sandplatz goss. Letztendlich war die Vorf\u00fchrung dann um 18 Uhr beendet. Der Gr\u00f6\u00dftteil der Wanderreiter trat dann auch schon nach und nach die Heimreise an. Das Abendessen fand am heutigen Tag als eine Art Abschlussessen im gro\u00dfen Zelt statt. Der Restbestand der Reiter, Helfer und Organisatoren trafen dort zusammen und verfielen durch gute musikalische Unterhaltung sofort in gute Stimmung. W\u00e4hrend das lebenslustige Franzosenvolk gemeinsam das Tanzbein schwang \u2013 wobei sich sp\u00e4ter auch Nathalie und Corina wieder darunter mischten \u2013 trieb es unsere beiden Oldies Dietmar und Christine nach zwei Flaschen Rotwein wieder mal ins Bett. Nathalies Tanzkr\u00e4fte versagten diesmal durch die Strapazen der letzten Woche fr\u00fcher als sonst und so folgte sie den anderen kurz nach Mitternacht nach, w\u00e4hrend Corina sich noch nicht losrei\u00dfen konnte. Doch das kam wenig sp\u00e4ter dann auch, als sie zuerst auf der Tanzfl\u00e4che von zwei andersgepolten Frauen bel\u00e4stigt und anschlie\u00dfend von einem franz\u00f6sischen J\u00fcngling bis ins Zimmer verfolgt wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/savernejuli2006019-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-315\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/savernejuli2006019-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/savernejuli2006019-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/savernejuli2006019-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/savernejuli2006019.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario252-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-316\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario252-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario252-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario252-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario252.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 9<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach erneutem Fr\u00fchst\u00fcck im gro\u00dfen Zelt zu humaner Zeit (denn stressen lassen wir uns hier nicht mehr) begaben wir uns zu unserer Zweitheimat Zone C. Dort begannen n\u00e4mlich nun die Aufr\u00e4umarbeiten. Die meisten Reiter waren jetzt zwar weg, doch der Dreck und der Gr\u00f6\u00dftteil der Seile (ein Abschnitt wurde unerlaubterweise entwendet) blieben. Also sahen wir es als unsere Aufgabe die perfekt haltenden Seile, die von unseren H\u00e4nden angebracht wurden mit ebendiesen wieder zu entfernen. W\u00e4hrend nun also unsere polnischen Arbeitskollegen klapperten, schepperten und Gegenst\u00e4nde mit dem LKW umfuhren waren wir den ganzen Tag damit besch\u00e4ftigt die Knoten zu l\u00f6sen, die Seile sauber aufzuwickeln und abzuschn\u00fcren und diese sowie die Rundh\u00f6lzer und \u2013Balken auf dem st\u00e4dtischen Bauhof abzuladen. Dabei wurde in unserer Corina anscheinend eine Fehlfunktion aktiv, die einen unabwendbaren Selbstzerst\u00f6rungstrieb in Gang setzte, der ihre Person durch verschiedenste \u201ebedrohliche\u201c Situationen in Gefahr brachte. Beispielsweise verletzte sie ihr Schienbein schon vorher an einer herunterfallenden Palette, so dass sie sogar vom Roten Kreuz versorgt werden musste und f\u00fcgte sich am heutigen Tag mehrere Kratzer, Schnittwunden und blaue Flecken am ganzen K\u00f6rper durch Rundh\u00f6lzer, Dr\u00e4hte und Seile zu. Nat\u00fcrlich bekamen wir jede Verletzung durch Corinas typische iiih \u2013 Laute mit, auch wenn diese gar nicht in Sichtweite war. Wir wagten uns irgendwann nicht mehr unser Corinchen mit Aufgaben zu belasten, da sie ja durch diese in Lebensgefahr gebracht werden k\u00f6nnte. Jedenfalls waren wir gegen Nachmittag mit der Arbeit so gut wie fertig, wenn nicht eine Reitgruppe mit 26 R\u00f6ssern noch an einem Seil h\u00e4ngen w\u00fcrde. Diese hatten ein Problem mit dem bestellten Viehtransporter, der nicht gekommen war und wir beschlossen, das Seil bis morgen h\u00e4ngen zu lassen. Am Abend nach Dusche und Abendessen genehmigten wir uns zusammen mit Mario noch einen leckeren franz\u00f6sischen Kaffee bei netter Bedienung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario337-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-317\" srcset=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario337-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario337-300x225.jpg 300w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario337-768x576.jpg 768w, https:\/\/roetelbergranch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/equirandobeichefmario337.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Die letzten Pferde, deren Reiter den Heimweg noch nicht angebrochen haben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tag 10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An unserem letzten Tag r\u00e4umten wir nur noch das letzte Seil auf, da der Lkw f\u00fcr die Reitgruppe schon angekommen war, wobei wir uns das Verladen der Pferde, die dort hineingepfercht werden sollten nicht mehr mit ansehen konnten oder wollten. Also fuhren wir los um noch Holz und Seile abzuliefern und anschlie\u00dfend zur Verabschiedung an den Helferparkplatz zur\u00fcckzukehren. Diese fiel nat\u00fcrlich jedem sehr schwer und es war nicht leicht, uns von denen, die wir hier lieb gewonnen haben loszurei\u00dfen. Mario h\u00e4tte uns sogar noch ein paar Tage auf seinen Hof eingeladen, doch das war nicht m\u00f6glich, da zu Hause schon der n\u00e4chste Wanderritt wartete und deshalb traten wir mit wehm\u00fctiger Stimmung die Heimreise an. So ging also ein Abenteuer zu Ende, das uns noch st\u00e4rker zusammengeschwei\u00dft hat \u2013 ein \u201eUrlaub\u201c der ganz besonderen Art.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anhang, ein kleines Lexikon: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(keine korrekte Rechtschreibung)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bottisch &#8211; Bayerisch<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bossl &#8211; Hanswurst<\/li><li>Gott verdamm mi! &#8211; Kreiz-Kruzi-Fix!<\/li><li>Muzele &#8211; K\u00fcsschen<\/li><li>Pfuddl &#8211; Bopperl<\/li><li>Weislbu &#8211; Waisenjunge<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ganz besonderes Ereigniss, das zwar leider schon hinter uns liegt, das wir aber gern auch mit euch teilen m\u00f6chten: denn solch ein Wanderreittreffen gibt es in ganz Deutschland nicht! Also viel Spa\u00df beim Lesen&#8230; Tag 1 Die beiden Truppenmitglieder Nathalie und Corina standen wie abgemacht p\u00fcnktlich um 5 Uhr morgens in Holzenbechers K\u00fcche. Das &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/roetelbergranch.de\/?p=298\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEquirando &#8211; Saverne 2006\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sonstiges"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=298"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":318,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions\/318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/roetelbergranch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}