Stadtfest Kelheim 2003

Beteiligte Zweibeiner:

Andrea, Christine, Claus, Dietmar, Heidi, Julia, Karin, Lisa, Margit, Micha, Steffi, Susanne und Yvonne

Einsatzzeit:
14.00 – 18.00 Uhr (offizielles Ende, eigentlich war es so ca. 1.00 Uhr nachts)

Einsatzort:
vor der Eisdiele in der Innenstadt

Um eines gleich vorwegzunehmen: Keiner der Beteiligten konnte auch nur auch nur ahnen, dass es für manche ein sehr langer Tag bzw. Abend werden würde…

Doch beginnen wir von vorne: 
Ab ca. 10.00 Uhr begannen wir uns für das anstehende Pferde- und Ponyreiten in der Kommandozentrale Rötelbergranch einzufinden, um dort mit einem Überfluss an Frühstücksköstlichkeiten, wie z. B. gefrorener Butter, gestärkt zu werden.
Nachdem wir das erfolgreich ‚hinter uns‘ gebracht hatten (das Holzenbecher’sche Frühstück ist wärmstens zu empfehlen), gingen wir daran, die Pferdeauswahl zu treffen. Wir stellten dabei fest, dass es sich an diesem Tag um ein fast ausschließliches Ponyreiten handeln würde. 

Folgende Rösser kamen daher zum Einsatz: 
Leika, Nora, Nikolas, Savanna, Falko und Naddel (die beiden Letzteren feierten an diesem Tag eine glänzende Premiere!)

Die erste und auch folgenden Fuhre(n) wurde von dem, uns allseits bekannten Dietmar H. durchgeführt. Der beschloss auch gleich,den fachgerechten Aufbau des Pavillon in Rekordzeit zu erledigen, um den Anspielungen eventueller Kritiker, sowie dem bereits auf ein Zusammenkrachen des Pavillons wartenden Eisdielen-Italiener zuvorzukommen… 
…und siehe da – es klappte: So schnell, gekonnt und standfest war in der Geschichte des Zeltaufbauens wohl noch nie ein Pavillon errichtet worden.

Als wir dann alle unseren ‚dreckigen und struppigen Ponys‘ (Zitat einer ehemaligen Besucherin; Anm. der Autorin: Wir können unsere Ponys und Pferde, nur mit Halfter ausgestattet, durch eine stark überfüllte Stadt führen und auch reiten!!! Das soll uns erst einmal einer nachmachen!) beisammen hatten, gingen wir daran, sie zu putzen und satteln, damit wir um 14.00 Uhr mit unserem Pferde- und Ponyreiten beginnen konnten. 
Auch die Reitbahn, die dank der Stadt Kelheim diesmal sehr großzügig bemessen war, bauten wir mit Absperrelementen und ausreichend Strohunterlage als ‚Hufschlag‘ fachgerecht auf.

Für alle, die noch nicht die Ehre hatten, bei diesem Erlebnis dabei zu sein, sei der Ablauf einer derartigen Veranstaltung kurz zusammengefasst: 
Von gewissen Stoßzeiten abgesehen, in denen eine ganze Schlange von ‚Kunden‘ vor der Reitbahn wartet, treffen immer wieder Jungen und Mädchen ein, suchen sich ein Pferd aus, werden von uns hingeführt, raufgehoben, 3 Runden um die Bahn, bzw. ca. 20 Minuten durch die Kelheimer Innenstadt geführt und anschließend wieder runtergehoben und hinausgeleitet. Hierzu sei anzumerken, dass es bei uns nicht so unpersönlich wie bei manchem Volksfest-Reiten zugeht. 
Wir bemühen uns um Kontakt zu den Kindern, reden mit ihnen und versuchen, eventuelle Unsicherheiten seitens der Kinder oder Eltern aufzufangen und auszugleichen. Dass das nicht komplett falsch sein kann, beweist eine stetig wachsende Anzahl an Stammkunden.

Alles in allem war dieser Einsatz zwar anstrengend, doch wird schon das nächste Pferde- und Ponyreiten in Kelheim zeigen, dass die ‚Rötelberger‘ Spaß daran haben und immer wieder gerne mitmachen.

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